Betriebliches Gesundheitsnetz: Prävention und Partizipation im Arbeits- und Gesundheitsschutz für Kleinbetriebe
Zukunft gestalten mit alternden Belegschaften
Liste der abgeschlossenen Projekte

Betriebliches Gesundheitsnetz:
Prävention und Partizipation im Arbeits- und Gesundheitsschutz für Kleinbetriebe 
in der Region

 

Kurzdarstellung

Ziel des Projektes BeginnRegio ist es, in kleinen und kleinsten Betrieben Arbeitssicherheit und Gesundheitshandeln durch einen präventiv und partizipativ ausgerichteten und systematisch wahrgenommenen Arbeitsschutz zu fördern, ergänzt um Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Beteiligt sind rund 26 kleine und kleinste Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (siehe: Partnerfirmen).

Das Projekt bietet auf die jeweilige kleinbetriebliche Situation zugeschnittene Information, Beratung, Maßnahmeentwicklung und Unterstützung bei der Umsetzung dieser Maßnahmen an.

Im Mittelpunkt stehen jene Bereiche des betrieblichen Sicherheits- und Gesundheitshandelns, in denen in den letzten Jahren - mit steigender Tendenz - für Unternehmen, Kranken- und Rentenkassen die höchsten Kosten infolge arbeitsbedingter Erkrankungen entstehen: 

  • Fehlende / mangelnd betriebliche Umsetzung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Erkrankungen infolge von Überlastung und Stress
  • Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems
  • Hauterkrankungen und Allergien

Beratungsnetz aus Expertinnen und Experten

Aufgabe des Projektes ist es, beispielhafte Ansätze und Modelle von Arbeitssicherheit und Gesundheitshandeln für die kleinbetriebliche Praxis zu erproben. 

Alle Beratungs- und Gestaltungsansätze in den Unternehmen werden umgesetzt in Kooperation mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Ergonomie,  Physiotherapie, Ernährungsberatung, Unternehmensberatung sowie mit Betriebsärztinnen und -ärzten. 

Das Projekt wird begleitet durch ein beratendes Konsortium, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, Kammern, Krankenkassen, Gewerbeaufsichtsämtern, Berufsgenossenschaften u.a.

Im Verlaufe des Projektes werden mit allen Beteiligten Vernetzungsprozesse angestrebt, auf denen 

  • der notwendige Dialog der Unternehmen untereinander,
  • die interinstitutionelle Kommunikation sowie 
  • der Transfer der entwickelten Maßnahmen und Modelle

aufbauen können. 

Durch die partizipativen Entwicklungsprozesse mit und in den Unternehmen, das Beratungsnetz und eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit wird die branchen- und berufsspezifische Thematisierung und die breitenwirksame Umsetzung der entwickelten Ansätze und Modelle für die kleinbetriebliche Praxis gezielt gefördert. Dadurch will das Projekt zum Aufbau einer Impuls gebenden Plattform für die kontinuierliche und langfristige Bearbeitung der Aufgabenstellung auch über das Projektende hinaus beitragen.

Zielgruppen des Projektes 

  • Kleinbetriebsinhaberinnen und –inhaber aller Branchen
  • Existenzgründerinnen und -gründer
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Expertinnen und Experten ihrer Arbeit und Gesundheit
  • Personal- und Arbeitssicherheitsverantwortliche in den beteiligten Unternehmen
  • betriebliche Personalvertretungen (soweit in kleinen Unternehmen vorhanden)
  • Expertinnen und Experten aus Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Prävention.

Welche Fragestellungen werden bearbeitet?

  • Wie werden die alten und neuen Betreuungsmodelle von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (Regelbetreuung, grund- und anlassbezogene Betreuung, Unternehmermodell) im Arbeitsalltag kleiner und kleinster Unternehmen tatsächlich umgesetzt?
  • Wie können Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Sinne einer partizipativ orientierten, präventiven und systematischen Gesundheitsförderung in kleinen Unternehmen (um)gestaltet werden?
  • Wie kann in kleinen Unternehmen eine Präventionskultur entwickelt, nachhaltig gesichert und zu einem systematischen Bestandteil der Unternehmensorganisation und des Arbeitshandelns der Beschäftigten werden?
  • Wie kann es gelingen, Zielgruppen mit spezifischen Bedürfnissen (Frauen / Männer, Migrantinnen / Migranten) mit gezielten Angeboten zu erreichen?
  • Wie können erfolgreiche kleinbetriebliche Gestaltungsansätze auf andere Betriebe und Branchen übertragen werden? 
  • Wie können die im Projekt zu entwickelnden Ansätze in die Regelarbeit der regionalen Akteure (Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaften, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärztinnen und -ärzte, Krankenkassen, Kammern u.a.) aufgenommen werden?

Förderung:

Das Projekt BeginnRegio wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Hier gelangen Sie zur Homepage des Projektes "BeginnRegio", die Ihnen detaillierte Informationen über die beteiligten Unternehmen und über den Entwicklungsstand unserer Arbeiten gibt. 

Kontakt

Ansprechpartnerin:
Ursula Rettke
Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V.
Schillerstraße 10
28195 Bremen
T.: 0421 / 36325-23

   


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