Betriebliche Qualifizierung mit E-Learning BRELAG E-Tutors Portal StartFit Unternehmerische und Existenzgründungskompetenzen für junge Frauen nach der Berufsausbildung Liste der abgeschlossenen Projekte

Liste abgeschlossener Projekte

Abgeschlossene Projekte und Vorhaben seit 1990 werden in Kurzfassungen dargestellt. 
Falls Sie Interesse an weitergehenden Informationen zu abgeschlossen Vorhaben und Projekten haben, 
wenden Sie sich bitte an die in den einzelnen Präsentationen angegebenen Personen.

  Projekt Laufzeit   Projekt Laufzeit
>> MigraNet 2006 - 2007 >> Migranten/innen in die Polizei 2005 - 2007
>> EQUA 2004 - 2006 >> Funsea 2002 - 2005
>> Media-Train 2003 - 2004 >> Akzeptanzbildung 2002 - 2004
>> Interkulturelles Training 2002 - 2005 >> LOMEG 2002 - 2004
>> MultiQuA 2001 - 2004 >> OPTIMUM 2000 - 2001
>> E-Office 2001 - 2003 >> MEDIA 1998 - 2000
>> Sicherheitsforum 1998 - 2000 >> SALS 1996 - 1999
>> VERA 1998 - 1999 >> GruppA 1995 - 1999
>> SELA 1996 - 1998 >> INPE 1995 - 1997
>> KONSIL 1995 - 1998 >> BEA 1994 - 1999
>> BUQUA 1995 - 1997 >> FEQUA 1993 - 1998
>> AUTOLAB 1994 - 1995 >> INOTEC 1993 - 1994
>> REFA 1993 - 1995 >> TOP 1992 - 1995
>> PROCIM 1993 - 1994 >> InteQuA 1992 - 1993
>> TRANSFER 1992 - 1994 >> BENNO 1991 - 1996
>> WIB-ILE 1992 - 1993 >> CATS 1990 - 1993
>> FESILI 1990 - 1994 >> BEWEKO 1987 - 1991



                                          Das Projekt MigraNet
Projekttitel

MigraNet - Kaufmännische Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten in einem virtuellen Unternehmen - Diversity Management in Unternehmen

Laufzeit 01.01.2006 bis 31.12.2007
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt MigraNet war ein im Rahmen der Initiative EQUAL Bremen und Bremerhaven vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Europäischen Sozialfonds und vom Senat des Landes Bremen gefördertes Projekt. 

Das Projekt MigraNet 'Kaufmännische Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten in einem virtuellen Unternehmen - Diversity Management in Unternehmen' richtete sich an arbeitsuchende Migrantinnen und Migranten mit Berufs-, Fachschul- und Hochschulabschlüssen, die in Deutschland nicht anerkannt sind sowie Unternehmen (insbesondere KMU), die Diversity Management-Strategien für Migrantinnen und Migranten entwickeln bzw. erweitern wollten.

Bestandteil des Projektes waren Qualifizierungslehrgänge à 9 Monaten mit einem 3-monatigen betrieblichen Praktikum. Die Lehrgänge richteten sich an Migrantinnen und Migranten und Deutsche mit Migrationshintergrund, die eine höherschwellige Qualifizierung in kaufmännischen Anwendungsfeldern suchten. Die Weiterbildung bot die Vermittlung und Erweiterung von kaufmännischen Kenntnissen. Sie vermittelte Anforderungen und Kulturtechniken in deutschen Unternehmen. PC und die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien waren die Lernmedien des Kurses.

Der Lehrgang wurde als Präsenzunterricht und als betreutes internetgestütztes Lernen durchgeführt. Für das internetgestützte Lernen wurde eine Lernsoftware eingesetzt, die Arbeitsaufträge aus den Abteilungen eines virtuellen Unternehmens enthielt. Diese Aufgaben förderten neben den fachlichen Inhalten vor allem die Kommunikations- und Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Problemlösungsfähigkeit, Präsentationstechniken, Zeit- und Ablaufplanung der Teilnehmenden.

Über betriebliche Praktika in Anlehnung an Mentoring-Konzepte wurde die Integration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Arbeitsmarkt realisiert, um auch und vor allem hier ein Höchstmaß an Unterstützung und Betreuung zu gewährleisten. Um betriebliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Arbeits- und Verantwortungsfeld zu unterstützen, wurden Leitfäden für das Mentoring bereitgestellt.

Förderung 

Das Projekt MigraNet wurde im Rahmen der Initiative EQUAL Bremen und Bremerhaven gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Europäischen Sozialfonds Brüssel und von der Senatorin für Arbeit Bremen.

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Manfred Ostendorf, Telefon: 0421 / 3632548

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Das Projekt Migranten/innen in die Polizei
Projekttitel

Migranten/innen in die Polizei

Laufzeit 1.7.2005-31.12.2007
Inhaltlicher Schwerpunkt

Das Projekt Migranten/innen in die Polizei war ein im Rahmen der Initiative EQUAL Bremen und Bremerhaven vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Europäischen Sozialfonds und vom Senat des Landes Bremen gefördertes Projekt. 

Im Projekt Migranten/innen in die Polizei wurden Vorbereitungskurse auf die Aufnahmeprüfung bei der Polizei Bremen und Diversitiy-Aktivitäten bei der Polizei Bremen durchgeführt.

Damit die jungen Migranten/innen, falls einige nicht als Auszubildende in den Polizeidienst übernommen wurden, nicht ohne jegliche zusätzliche Qualifikationen die Vorbereitungskurse durchlaufen, erhielten sie die Möglichkeit, im Rahmen des Vorbereitungskurses IHK-Zertifikate für das private Sicherheitsgewerbe als alternative Beschäftigungsmöglichkeit zu erwerben. 

Im Sinne des Empowerment wurden junge Migranten/innen, die noch keine Erstausbildung hatten oder sich beruflich umorientieren wollten, direkt gefördert, um als Multiplikatoren für die Belange von Migranten/innen direkt innerhalb der Polizei Bremen zu wirken und damit Signalfunktion für andere junge Migranten/innen zu haben, die in diesen oder in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes eine berufliche Perspektive anstreben. Das regionale Empowerment von Migranten/innen wurde durch öffentlichkeitswirksame Begleitung der Aktivitäten forciert. 

Durch die Erhöhung der Vielfalt sollten Veränderungsprozesse in der Personalentwicklung unterstützt und initiiert werden. Im Sinne des Diversity- und Gender-Aspektes sollte durch die Tätigkeit von Migranten/innen im Polizeidienst, der bisher wenig mulikulturell ist, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Behörden verhindert und ggf. bearbeitet werden, da die Bevölkerung Ansprechpartner/innen aus verschiedenen Ethnien / Kulturen haben.

Um den Diversity-Aspekt in der Polizei Bremen zu verankern, fand in den Vorbereitungskursen ein interkulturelles Training mit Schwerpunkt Gender und Diversity statt. Dazu wurde ein Arbeit orientiertes interkulturelles Training für diese „Auszubildenden“ weiterentwickelt.

In Schulungen für die Polizei Bremen wurden im Sinne des Integrationskonzepts des Senats der Freien Hansestadt Bremen Dispositionen zu Minderheiten und Diversity-Aspekte bearbeitet.

Außerdem wurden durch direkte Ansprache und Sensibilisierung Polizisten/innen in den Revieren für Diversity und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gewonnen.

Förderung 

Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative EQUAL Bremen und Bremerhaven gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Europäischen Sozialfonds Brüssel und von der Senatorin für Arbeit Bremen.

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson

Dr. von Oehsen, Tel. 0421/36809-20

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                                          Das Projekt EQUA
Projekttitel

EQUA - eLearning in der betrieblichen Qualifizierung

Laufzeit 01.06.2004 bis 28.02.2006
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt eQua (Laufzeit Juni 2004 – Februar 2006) war ein im Rahmen der Landesinitiative bremen in t.i.m.e. vom Europäischen Sozialfonds und dem Senat des Landes Bremen gefördertes Projekt. Zielsetzung war die Einführung und Umsetzung von eLearning-Lösungen in der innerbetrieblichen Weiterbildung kleiner und mittlerer Unternehmen Bremerhavens und Bremens.

Der mit dem Projekt eQua verfolgte Schulungsansatz des blended Learning (Kombination von eLearning, Präsenzlernen und Coaching) mittels arbeitsplatzorientierter Teleaufgaben ermöglicht es, die betriebliche Anwendungspraxis zum Ausgangs- und Zielpunkt des Lernens zu machen und ein arbeitsplatzorientiertes Qualifizierungsangebot über eLearning anzubieten. Die arbeitsorientierten Teleaufgaben zielten auf ein problem- und handlungsorientiertes Lernen, das auf die Entwicklung von Lösungskompetenzen der Anwenderinnen und Anwender gerichtet ist.

Leitgedanke des eQua-Lernkonzeptes war die These, dass betriebliche Weiterbildung zu unmittelbar im Berufsfeld verwertbarer Handlungsfähigkeit führen sollte.
Die eLearning-Phasen im eQua-Projekt wurden daher durchgängig an konkreten, problemorientierten, komplexen Arbeitsaufträgen verankert, die die Lernenden selbstgesteuert, ggfs. in Kooperation mit der Lerngruppe handlungs- und entscheidungsorientiert bearbeiten und zu einem gestalteten und überprüfbaren Ergebnis führten.

Die Implementierung und Verstetigung der eLearning-Lösungen in die betrieblichen Weiterbildungsstrukturen wurde durch die Ausbildung betrieblicher Tutorinnen, Tutoren und Coaches unterstützt.

Das eQua-Projektkonzept ging in zwei Entwicklungsschritten vor:

1.      Entwicklungs- und Erprobungspartnerschaften

In einem ersten Schritt wurden mit vier ausgewählten Unternehmen aus regional bedeutsamen Branchen der Städte Bremerhaven und Bremen e-Learning-Lösungen im EDV-Bereich entwickelt, erprobt und implementiert. Diese Unternehmen übernahmen Pilotfunktion, über ihre Rolle als „Branchenvorbilder“ zugleich aber auch Multiplikatorfunktion für e-Learning-Lösungen in vergleichbaren betrieblichen Strukturen.

2.      Anwendungspartnerschaften

Die im ersten Schritt gewonnenen Erfahrungen sowie die erprobten und überarbeiteten e-Learning-Lösungen wurden in einem zweiten Schritt in weiteren, während der eQua-Projektlaufzeit über eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu akquirierenden Unternehmen implementiert.

Förderung und
Kooperationspartner 

Das Projekt EQUA wurde im Rahmen der Initiative Bremen in T.I.M.E. gefördert vom Europäischen Sozialfonds Brüssel und vom Senator für Arbeit Bremen.

In Kooperation mit Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven wurden betriebliche Erprobungsprojekte durchgeführt. 

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Lüder Dunker, Telefon: 0421 / 3632520

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                                          Das Projekt FUNSEA
Projekttitel

ESF-Projekt Funsea - Förderung unternehmerischer Selbständigkeit in der Erstausbildung

Laufzeit 1.3.2002-28.2.2005
Inhaltlicher Schwerpunkt

Initiator und Hauptantragsteller dieses Projektes war der Senator für Bildung und Wissenschaft der Hansestadt Bremen (SfBW). Das Landesinstitut für Schule (LIS Bremen) und die beteiligten Partner aus den berufsbildenden Schulen, dem Weiterbildungsbereich und der Wirtschaft wollten in gemeinsamer Arbeit mit der Erprobung und Umsetzung einen Beitrag zur stärkeren Präsenz dieser Inhalte leisten.
Mit Hilfe des Vorhabens wurden im Rahmen der beruflichen Erstausbildung in ausgewählten Berufen unternehmerisches Denken und Handeln gefördert und damit Motivation und Kompetenz zum Aufbau einer selbstständigen beruflichen Existenz verbessert werden. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten dabei weibliche Auszubildende. Zielgruppen der Qualifizierungsmaßnahmen waren vorrangig:

  • Auszubildende der IT- und Medienberufe und weiterer Ausbildungsberufe aus Branchen, in denen die wirtschaftliche Selbständigkeit eine wesentliche Zukunftsperspektive darstellt
  • Lehrkräfte der beruflichen Schulen aus den genannten Bereichen in Bremen und Bremerhaven
  • Referendare / Referendarinnen und Lehramtsstudenten und -studentinnen

Ziele des Vorhabens

Das Vorhaben sollte die regionale Wirtschaftsentwicklung unterstützen durch Einbeziehung von Lernmodulen und Projekten zu den Themen "Unternehmerisches Denken und Handeln" und "Unternehmertum als persönliche Berufs- und Lebensperspektive" in den Unterricht von Berufsschulen. Im Zentrum der Aktivitäten des Projekts stand die Gestaltung von Lehr-/ Lernarrangements in Form konventioneller Präsenzveranstaltungen, netzgestützter Lernformen und Simulationen sowie der Mitwirkung an realen Geschäftsprozessen in Unternehmen (z.B.: in "Patenfirmen" oder in sog. Schülerfirmen). Dabei wurden folgende Ebenen mit einander zu verzahnen:

  • Kooperation der Lernorte (Betriebe - Berufsschulen - Weiterbildungseinrichtungen)
  • Curriculumentwicklung (Rahmenplanung, Unterrichtsorganisation, Lehr-/ Lernarrangements, Lernmodulentwicklung)
  • Lehreraus- und fortbildung
  • Bildungsplanung (Ordnungsmittel, Zertifizierung)
  • Überregionale Kooperationen

Wesentliche Elemente des Projektes

Ausgangspunkt war die Vermittlung volks- und betriebswirtschaftlichen Grundwissens (dessen Umfang in den involvierten Berufen variieren kann, ein Schulhalbjahr jedoch nicht überschreiten sollte) auf der Basis folgender allgemeiner Ziele:

  • Denken in betriebs- und gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen,  
  • Gewinnen von Einsicht und Verständnis für verantwortungsbewusstes ökonomisches Handeln im Betrieb und innerhalb der Gesamtwirtschaft,
  • die Funktionen einzelner Wirtschaftsbereiche im Rahmen der betrieblichen und volkswirtschaftlichen Arbeitsteilung überblicken,
  • Wirtschafts-, sozial- und umweltpolitische Zielvorstellungen kennen und Maßnahmen zu ihrer Verwirklichung aus Sicht verschiedener Interessengruppen verstehen,
  • Grundkenntnisse des Rechts erwerben - soweit sie (auch auf europäischer Ebene) bedeutsam sind,
  • Befähigung zur human- und sozialverträglichen Mitgestaltung der Arbeitswelt inkl. des eigenen Arbeitsplatzes,
  • Ökologisch Denken und Handeln als Voraussetzung für die Sicherung der menschlichen Existenz,
  • Erkennen weltwirtschaftlicher Gegebenheiten, Zusammenhänge und Abhängigkeiten.

Darauf aufbauend wurde das erworbene Grundwissen in interaktiven Lernumgebungen erweitert und vertieft. Die dabei erworbenen Schlüsselqualifikationen bzw. Kernkompetenzen konnten den sich anschließenden - zum Teil auch bereits parallel anlaufenden - optionalen Existenzgründungsprojekten genutzt und weiter entfaltet werden.

Förderung und
Kooperationspartner 

Die Förderung des Verbundprojekt erfolgte im Rahmen des BAB-Fonds 1.5 (Bremen/Bremerhaven) und des EU-Sozialfonds Ziel 3 Programm. In diesem Kontext wurde das Projekt mit einer sogenannten Fehlbedarfsfinanzierung durch den:

Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales
EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT

Europäischer Sozialfonds

gefördert.

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421 / 3632519

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                                          Das Projekt Media-Train
Projekttitel

Media-Train - Qualifizierung für die kaufmännische Sachbearbeitung im E-LEARNING und ELECTRONIC BUSINESS

Laufzeit 01.06.2003 bis 30.06.2004
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt Media-Train bot eine Weiterbildung auf Basis eines neuen Konzeptes des blended learning, d.h. des Wechsels von E-Learning und Präsenzunterricht unter Einsatz unterschiedlicher Lern- und Kommunikationsmedien und eines zielgruppenorientierten Methodenmixes. Die E-Learning-Einheiten wurden über die E-Learning-Plattform Bildungsplattform des Landes Bremen angeboten.

Das Projekt wendete sich speziell an Arbeitsuchende sowie an Frauen und Männer, die während oder nach der Familienphase die Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit in kaufmännischen Arbeitsfeldern suchten. Sie stehen zumeist besonderen Problemen gegenüber:

  • Sie müssen Familie und Weiterbildung „unter einen Hut“ bringen.

  • Ausbildung und letzte Berufstätigkeit liegen häufig einige Zeit zurück, alte Kenntnisse müssen aufgefrischt und Neues hinzu gelernt werden.  

  • An modernen Arbeitsplätzen wird der routinierte Umgang mit dem Computer und vielfältigen Anwendungsprogrammen sowie die Arbeit mit Internet, Intranets u.a.m. gefordert.

Um den Teilnehmerinnen einen Einblick in die Anforderungen der modernen Berufspraxis zu geben, kooperierte das BWU mit Unternehmen in Bremerhaven und Bremen. Über die Bearbeitung von Aufträgen aus diesen Unternehmen, wie z.B.

  • die Erstellung von betrieblichen Informationsmaterialien und Formularen

  • Erarbeitung von Powerpoint-Präsentationen

  • die Erstellung von Web-Sites u.a.m.

wurde den Teilnehmerinnen die Einarbeitung in die betriebliche Praxis erleichtert. 

Förderung und
Kooperationspartner 

Das Projekt Media-Train wurde gefördert vom Europäischen Sozialfonds Brüssel, vom Senator für Arbeit Bremen sowie vom Arbeitsamt Bremerhaven.

In Kooperation mit Unternehmen und Organisationen aus Bremerhaven wurden betriebliche Erprobungsprojekte durchgeführt. 

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523

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Das Projekt Interkulturelles Training
Projekttitel

Arbeit orientiertes interkulturelles Training
Equal Bremen & Bremerhaven
Ein Teilprojekt der EP: Anpassungsfähigkeit für Zuwander/innen und KMU

Laufzeit 1.7.2002-30.6.2005
Inhaltlicher Schwerpunkt

Das Arbeit orientierte interkulturelle Training wurde entwickelt, weil es ein interkulturelles Training speziell mit dem Schwerpunkt Arbeitsorientierung bisher noch nicht gab, und damit die Chancen der Migranten/innen in Vorstellungsgesprächen und generell beim Übergang in Arbeit unterstützt und erleichtert werden sollten.

Die Arbeit orientierten interkulturellen Trainings wurden im Umfang von 80 Unterrichtsstunden durchgeführt.

Thematisiert wurden interkulturelle Unterschiede, die am Arbeitsplatz, in Arbeitssituationen, im Umgang mit Kolleginnen / Kollegen oder bei Kontakten mit Arbeitgebern bei gegenseitigen Einschätzungen eine Rolle spielen.

Vermittelt wurden Informationen über andere Kulturen, schwerpunktmäßig wurde jedoch die Offenheit gegenüber dem, was anders ist, initiiert.

Das Konzept des Trainings basiert im Wesentlichen auf vier Punkten:

  • Anregen zu Diskussionen / Auseinandersetzungen durch Arbeitsblätter, die selbsterklärend sind

  • wenig Text, damit die Sprachunabhängigkeit gewährleistet ist

  • starke Visualisierung der Arbeitsergebnisse

  • explizite Einbeziehung des Gender-Aspektes

Das Verhältnis von Männern und Frauen sollte in etwa ausgeglichen sein, damit der Gender-Aspekt, der explizit in den Arbeitsblättern enthalten ist, herausgearbeitet werden konnte, und es zu Diskussionen über Unterschiede in der Einschätzung von Wirkungen und Situationen kommen konnte.

Die Teilnehmerinnen / Teilnehmer hatten einen Migrationshintergrund, kamen aus den verschiedensten Ländern, und es sollte eine Arbeitsorientierung vorliegen. Teilnehmen konnten Arbeitslose (und Beschäftigte), die wenig Deutsch sprechen.

Dieses Training sollte zur Verbesserung der Kommunikationskompetenz beitragen.

Insgesamt nahmen schließlich auf Grund der großen Nachfrage nach entsprechender Werbung den Kursen 502 Migranten/innen teil. Davon waren 239 weiblich (47,6%) und 263 männlich (52,4%).

Auf einer Multiplikatoren-Schulung zum Thema „Arbeit orientiertes interkulturellen Training“ konnte der Ansatz des Trainings und die ersten Erfahrungen in der Durchführung acht potenten Partnern aus der Entwicklungspartnerschaft dargestellt werden.

Materialien und
Hinweise
Buch: Arbeit orientiertes interkulturelles Training
(Arbeit orientierter Sprachkurs)
Ansprechperson

Dr. von Oehsen
0421/36809-20
Töferbohmstraße 8
28195 Bremen

 

 

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Das Projekt Akzeptanzbildung
Projekttitel

Akzeptanzbildung bei Arbeitgeber/innen
Equal Bremen & Bremerhaven
Ein Teilprojekt der EP: Anpassungsfähigkeit für Zuwander/innen und KMU

Laufzeit 1.7.2002 bis 30.6.2004
Inhaltlicher Schwerpunkt

Ein Bewerbungsverfahren von Migranten / Migrantinnen ist eine interkulturelle Kommunikationssituation. Um dabei füreinander zu sensibilisieren und zukünftig unnötige Irritationen zu vermeiden, müssen die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen und deren Auswirkungen transparent sein. Dies sollte durch die Befragung der beteiligten Gruppen (Arbeitgeberinnen / Arbeitgeber und eingestellte/r Migranten / Migrantinnen) erreicht werden, um daraus Rückschlüsse auf die Bewerbungsvorbereitung zu ziehen.

Im Mittelpunkt standen vor allem zwei Fragen:

  • Warum hat ein/e Arbeitgeber / Arbeitgeberin Migrantinnen / Migranten eingestellt?

  • Was denken die Migrantinnen / Migranten, warum sie eingestellt wurden?

Die Befragungen wurden mit Arbeitnehmer/innen mit Migrationshintergrund, die vor 6-12 Monaten eingestellt wurden und in der Regel über schlechte bis mittlere Deutsch-Kenntnisse verfügten, durchgeführt.

Es wurden auch die zwei geplanten Workshops durchgeführt, die zu einem besseren Verständnis zwischen Arbeitgerbern/innen und Migranten/innen führen sollten.

Es wurden Arbeitgeber/innen aus Bremen und Migranten/innen aus den entsprechenden Betrieben befragt. Insgesamt wurden 62 Arbeitgeber/innen (45% weiblich / 55% männlich) und 63 Migranten/innen (51% weiblich / 49% männlich) befragt.

Es wurden für die Arbeitgerber/innen und Migranten/innen-Befragung Fragebögen entwickelt, die sicherstellen sollten, dass die beabsichtigte Themenpalette angesprochen wurde, und Kontrollfragen sollten die Einschätzung der Richtigkeit der Antworten erlauben. Es stellte sich schnell heraus, dass die Fragen sinnvoll waren, die Kontrollfragen aber zu keinen neuen Antworten führten, sondern eher als Wiederholungen empfunden wurden. Außerdem mussten wegen Verständigungsproblemen mit den Migranten/innen ohnehin manchmal Fragen umformuliert werden, um sie überhaupt verständlich zu machen. Von daher wurde zunehmend die Form des freien Gespräches umgesetzt, und die Fragen dienten als Leitfaden, um keine wichtigen Themen zu übersehen.

Ein weiterer Vorteil des freien Gespräches waren aussagefähigere, spontanere Antworten / Aussagen.

Es wurden auch Teilnehmer/innen-Befragungen, die über ein Praktikum oder eine BSHG-Stelle die Arbeitsaufnahme erreichten mit einbezogen (17% der Befragten), da zunehmend über diesen Weg (statt einer Probezeit) die Einstellungsentscheidung in den Betrieben getroffen wird.

Die Ergebnisse der Befragungen können in zukünftige Bewerbungsstrategien von Migranten/innen einbezogen werden, und ermöglichen damit einen leichteren Zugang von Migranten/innen zum Arbeitsmarkt.

In allen angesprochenen Betrieben (auch denen, die für die Befragungen nicht in Frage kamen, da die Einstellung von Migranten/innen zu lange zurück lagen) wurden Migranten/innen bereits beschäftigt. Nach der Einstellung wurden diese gar nicht mehr als Migranten/innen von den Personalverantwortlichen wahrgenommen, sodass erst durch die Anfrage des BWU wieder eine „Zuordnung“ in Migranten / nicht Migranten vorgenommen werden musste.

Die befragten Migranten/innen bewerteten die Aufmerksamkeit, die ihren Erfahrungen, Problemen und Meinungen durch die Befragung geschenkt wurde, als sehr positiv.

Die Arbeitgeber/innen reflektierten ihre Vorgehensweisen gegenüber Migranten/innen beim Einstellungsverfahren und in der Bewertung der späteren Arbeit initiiert durch die Befragung teilweise unter dem Blickwinkel der EQUAL-Querschnittsthemen (Gender, Diversity, Rassismus), und nicht ausschließlich unter den Aspekten des Firmeninteresses.

Durch die Befragungen wurden den Arbeitgebern/innen und Migranten/innen teilweise erst ihre Verhaltensweisen und Einstellungen unter Diversitiy-Aspekten bewusst, wie das Nachdenken über die Fragen zeigte. 

Materialien und
Hinweise
Auswertung der Befragungen
Ansprechperson Dr. von Oehsen
0421/36809-20
Töferbohmstraße 8
28195 Bremen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

            

 

 

 



Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

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Das Projekt Sicherheitforum
Projekttitel Das Bremer Sicherheitsforum –Netzwerk Prävation und Sicherheit-
Laufzeit Juli 1998 bis Februar 2000
Beteiligte
  • Polizei Bremen

  • Handelskammer Bremen

  • Einzelhandelsverband Nordsee Bremen

  • Bundesgrenzschutz

  • senatorische Behörden

  • Vertreter des Gesamtbeirates

  • Deutscher Gewerkschaftsbund

  • Stadtamt

  • Sicherheitsunternehmen

  • Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V.: vertreten durch das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU)

  • Koordination: Innensenator

Inhaltlicher Schwerpunkt

Innere Sicherheit ist wichtig für das Wohlbefinden der Bürger, ist aber auch ein wesentlicher wirtschaftlicher Standortfaktor. Das Thema Sicherheit und die Sicherheitsbranche ist daher ein expandierender Markt. Es ist erforderlich, Unsicherheitsgefühle der Bürger abzubauen, um der sozialen und kulturellen „Verbarrikadierung“ entgegenzuwirken.

Das Bremer Sicherheitsforum führte daher verschiedenste Ansätze und Bemühungen um Prävention und Sicherheit in der Stadt zusammen.

Im Rahmen des „Bremer Sicherheitsforums“ wurden unter Federführung der Unternehmensverbände, vertreten durch das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. Arbeitskreise zu den Themen Prävention, Kommunikation, Rechtsprobleme, Qualitätsstandards und taktischem Einsatzverhalten eingerichtet.

Diese Arbeitskreise dienten dem Austausch und einer Bestandsaufnahme sowie einer perspektivischen Betrachtung über die Sichtwiesen an der Schnittstelle von Polizeiarbeit und der Arbeit privater Sicherheitsunternehmen.

Ansprechperson Dr. von Oehsen
0421/36809-20
Töferbohmstraße 8
28195 Bremen

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                                          Das Projekt MultiQuA
Projekttitel

MultiQuA - Multimedia für die betriebliche Ausbildungspraxis und zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung für Ausbilderinnen und Ausbildern (AEVO)

Laufzeit 2001 - 2004
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Im Rahmen des Projektes „MultiQuA“ wurden Multimedia für Ausbilderinnen, Ausbilder und ausbildende Fachkräfte entwickelt. Eine wichtige Zielsetzung war dabei, Gender Mainstreaming in die Ausbildungspraxis zu integrieren. Es wurde bald deutlich, dass diese Medien für die Personalentwicklung insgesamt eine wertvolle Hilfe zur Sensibilisierung für die gezielte Wahrnehmung, Förderung und Nutzung der Potenziale junger Männer und Frauen im Betrieb darstellen.

Die Bildungsmultimedia können als Ergänzung zu den im Rahmen der AdA-Lehrgänge eingesetzten Lehr- und Lernmaterialien im Präsenzunterricht, als Medien in eLearning-basierten Lehrgangseinheiten und für die individuelle Vorbereitung auf spezifische, ausbildungsrelevante Themenstellungen genutzt werden. Zahlreiche Beispiele aus der Ausbildungspraxis von Unternehmen unterschiedlicher Branchen zeigen, wie die betriebliche Ausbildungspraxis – vor allem auch in kleineren und mittleren Unternehmen – effizient gestaltet und die Potenziale der jungen Frauen und Männer gezielt gefördert werden können.

Förderung und
Kooperationspartner 
Das Projekt MultiQuA wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Kooperationspartner waren Dripke&Partner, Bonn und der IFA Verlag, Bonn.

Beteiligt waren Unternehmen unterschiedlicher Branchen, z.B. DaimlerChrysler AG, Stahlwerke Bremen GmbH, Kraft Foods Deutschland GmbH & Co. KG, Telekom AG, Brüssel & Maass Logistik, ID Bremen GmbH, Photo Dose GmbH u.a.m.

Materialien und
Hinweise

Das Projekt MultiQuA hat eine eigene Homepage im Internet unter der Adresse http://www.multiqua.de. Dort können Sie die im Rahmen des Projektes entwickelten Bildungsmultimedia aufrufen, erproben und bestellen. 

Weitere Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523

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                                          Das Projekt E-Office                                         
Projekttitel

E-Office - Kaufmännische Weiterbildung und Telematikanwendungen für die Sachbearbeitung in Büro und Verwaltung

Laufzeit 01.01.2001 bis 31.05.2003
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das  Projekt E-Office zielte auf eine qualifizierte branchenübergreifende Beschäftigungsförderung für Frauen in veränderten oder neuen Tätigkeitsfeldern in Büros und Verwaltungen, die durch die Nutzung von

  • modernem EDV-Einsatz
  • Multimedia-Anwendungen
  • Internet
  • Intra- und Extranets
  • E-Business und E-Commerce
  • oder andere Formen der Arbeit über Netze wie Telearbeit
entstehen. 

Die Lernform Telelernen berücksichtigt durch die Zeitflexibilisierung von Lernort und Lernzeiten die besonderen Erfordernisse der Teilnehmerinnen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Weiterbildung. Sie bietet in der Kombination von Präsenz- und Telelernen am Lernplatz zu Hause eine Vollzeit-Weiterbildung, die einer großen Zahl von Frauen überhaupt erst die Teilnahme an einer qualifizierten beruflicher Weiterbildung ermöglicht. Sie bereitet zugleich auf die neue Arbeitsform Telearbeit vor.

Die Telelern-Einheiten realisieren über die Nutzung von Telematikanwendungen, Multimedia und netzbasierten Lernprogrammen bzw. Lernsoftware die Vermittlung fachlicher Kenntnisse und Fertigkeiten. Sie vermittelt darüber hinaus die Befähigung zur Selbstorganisation von Lernprozessen, wie sie zur Bewältigung eines lebenslangen, selbständigen berufsbegleitenden Lernens entsprechend den sich rasch wandelnden Anforderungen der späteren beruflichen Praxis notwendig ist. 

Das Projektkonzept E-Office verbindet in seinem methodisch-didaktischen Ansatz des Telelernens ein Multimedia-Konzept mit tutoriellen Lehr- und Beratungskonzepten (Teleteaching, Teletutoring). 

Es zielt auf die Weiterentwicklung netzbasierter Lern- und Arbeitsformen einschließlich telematikbasierter Projektarbeiten in Kooperation mit Unternehmen in Bremerhaven und Bremen zur Förderung der Verbreitung von Multimedia, inter-, intra- und extranetbasierter Anwendungen, E-Commerce oder E-Business in der von kleinen und mittleren Betrieben geprägten Unternehmensstruktur des Landes Bremen. 

Förderung und
Kooperationspartner 

Das Projekt E-Office wurde gefördert vom Europäischen Sozialfonds Brüssel, vom Senator für Arbeit Bremen sowie von den Arbeitsämtern Bremerhaven und Bremen.

In Kooperation mit Unternehmen und Organisationen aus Bremerhaven und Bremen wurden betriebliche Erprobungsprojekte durchgeführt. 

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523

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                                          Das Projekt MEDIA                                         

Projekttitel

Das Projekt MEDIA umfasste zwei Teil-Projekte:

Media-Learn
„Multimediale Fallbearbeitung in multimedialer Lernumgebung am Lernplatz zu Hause für Frauen in der Familienphase“. Zur Zielgruppe gehörten arbeitslose Frauen und Berufsrückkehrerinnen, die eine Qualifizierung in der kaufmännischen Sachbearbeitung anstrebten.

Media-Work
„Media – Multimedia, Telelernen und Telearbeiten“. Zur Zielgruppe dieses Projektes zählten Bremerhavener und Bremer Unternehmen, die an der neuen Arbeitsform interessiert waren bzw. im Projektverlauf für diese interessiert werden konnten.

Laufzeit 01.01.1998 - 31.12.2000
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Mit dem Projekt Media-Learn wurde der Versuch unternommen, ein innovatives Konzept für die Weiterbildung in kaufmännischen Berufsfeldern zu entwickeln.

Kernstück des Modellversuches ist der Einsatz multimedialer Lernsoftware und Kommunikationstechniken, mit denen unter methodisch-didaktischen Aspekten sowie unter Aspekten eines modernen Technikeinsatzes in zwei Erprobungslehrgängen (Durchführungsorte waren Bremerhaven und Bremen) ein neuer Weg in der beruflichen Weiterbildung beschritten wurde. Die Lehrgänge waren organisiert in einer Kombination von Präsenzunterricht in den Räumen der Weiterbildungseinrichtung und Phasen des Telelernens, die die Teilnehmerinnen am Lernplatz zu Hause absolvierten.

Leitgedanke des Modellversuches war die These, dass berufliche Weiterbildung zu unmittelbar im Berufsfeld einsetzbarer Handlungsfähigkeit führen sollte. Berufliche Weiterbildung vollzieht sich aktuell jedoch in der Regel fern von den realen Bedingungen und dem Anwendungsbezug am betrieblichen Arbeitsplatz. Damit entfallen gerade jene Bildungsfaktoren, die für die Ausbildung beruflicher Kompetenzen wesentlich sind.

Die Entwicklung und Erprobung des Telelernens unter Einsatz des im Modellversuch entwickelten Ansatzes der "Teleaufgaben" sowie des multimedial gestützten Lernsystem "SAIL - Selbstorganisiert Arbeiten - Informieren - Lernen" soll diese Defizite gezielt bearbeiten helfen.

Das Projekt Media-Work „Media - Multimedia, Telelernen und Telearbeiten“ war Teilprojekt des Projektpaketes Media. Es startete am 01.09.1998 und endete am 30.08.2000. Es hatte das Ziel, Unternehmen in Bremerhaven und Bremen über die Arbeitsform Telearbeit zu informieren und über Beratung an Telearbeit heranzuführen. 

Durch die Verknüpfung der Qualifizierung der Teilnehmerinnen (Media-Learn) und der Information, Beratung und Unterstützung von Betrieben bei der Erprobung von Telearbeit (Media-Work) wurde der Versuch unternommen, Qualifizierung und Beratung mit dem Ziel der Einrichtung von Telearbeitsplätzen in Bremerhaven und Bremen durchzuführen. Media-Work wollte hier exemplarisch für Unternehmen, die die Einführung von Telearbeit in Erwägung zogen, Informations-, Beratungs- und Umsetzungsmodule entwickeln und erproben. Das Projekt hatte damit Initiatoren- und Multiplikatorenfunktion für die Regionen.

Förderung und
Kooperationspartner 

Der Wirtschaftsmodellversuch MEDIA wurde als insgesamt dreijähriges Modellprojekt gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie Bonn / Bundesinstitut für Berufsbildung Berlin, dem Europäischen Sozialfonds Brüssel, dem Senator für Arbeit Bremen sowie den Arbeitsämtern Bremerhaven und Bremen.

Kooperationspartner waren die Deutsche Telekom Generaldirektion Bonn / Telekom Bremen sowie die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven und die Handelskammer Bremen sowie der IFA-Verlag Bonn.

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523

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                                          Das Projekt LOMEG                      
Projekttitel A&T Verbundprojekt LOMEG - Logistik der Medizingeräte im Krankenhaus
Laufzeit 01. September 2002 bis 31. Dezember 2004
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt LOMEG wollte mit seinen Zielsetzungen dazu beitragen, die Medizintechnik im Krankenhaus zuverlässiger und wirtschaftlicher zu gestalten und zu einem kalkulierbaren Kosten- und Leistungsfaktor zu machen.
Hierzu gehörte nicht nur die Identifizierung und transparente Gestaltung aller relevanten Teilstrukturen und Prozesse, sondern auch die Ermittlung und Bewertung deren Kosten- und Leistungsprofile. Die Erarbeitung eines aussagefähigen Kennzahlensystems sollte die Orientierung auf effektive und effiziente Prozessgestaltung erleichtern und damit die Zukunftsfähigkeit verbessern.
Ziel war die Sicherung der Arbeitsplätze durch Verbesserung der (zukünftig noch bedeutsameren) Wertschöpfungspraxis. Ein wichtiger Aspekt hierbei war die Erhöhung der Professionalität zwecks Rückführung (Insourcing) externer Auftragsbestände zur hauseigenen Medizintechnik. 

Im Ergebnis von LOMEG sollte somit:

  • die Logistikkompetenz der Medizintechnik des Krankenhauses und der kooperierenden MitarbeiterInnen erhöht werden
  • die wirtschaftliche Transparenz erhöht und die Wirtschaftlichkeit im TSZ verbessert werden,
  • die Kosten für Investitionen und Logistik-Dienstleistungen im Haus reduziert werden,
  • zukunftsfähige Geschäftsmodelle für medizintechnische Service-Leistungen in Krankenhäusern entstehen.

Das Projekt gliederte sich in drei Teilprojekte:

  • Optimierung der Logistik der Infusionspumpen und Infusionsspritzenpumpen
  • Optimierung der Logistik der Ultraschallgeräte
  • Reorganisation der Medizintechnik, "Insourcing" von Service- und Reparaturtätigkeiten
Kooperationspartner und
Förderung

Kooperationspartner waren:

  • Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU)
    Schillerstraße 10
    28195 Bremen

  • Klinikum Links der Weser (LDW) gGmbH
    Senator-Wesslingstraße 1
    28277 Bremen
  •  
  • Hobusch Unternehmensberatung (JHC)
    Ehnernstraße 145
    26121 Oldenburg

  • Güse mediconsult GmbH
    Elsasser Straße 16
    28211 Bremen

Die Förderung des Verbundprojektes erfolgte im Rahmen des Bremer Landesprogramms Arbeit & Technik. In diesem Kontext wurde das Projekt durch eine Fehlbedarfsfinanzierung gefördert durch den Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales sowie durch die Europäische Union und den Europäischen Sozialfonds.
Materialien und
Hinweise
Wenn Sie an vertiefenden Informationen interessiert sind, nehmen Sie bitte Kontakt auf.
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519

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                                          Das Projekt OPTIMUM                      
Projekttitel A&T Verbundprojekt OPTIMUM - Optimierung der Schnittstellen zwischen Produzenten und deren Dienstleistungs-/Zulieferpartnern
Laufzeit Das Verbundprojekt wurde Juni 2001 abgeschlossen.
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Teilprojekte und ihre Arbeitsschwerpunkte waren:

Teilprojekt AG 1 Intern:
Umsetzung, Integration und Erprobung des prozesskettenbezogenen Ablaufes zur Festlegung von Ablauf-, Aufgaben- und Informationsstandards (Produktpflichtenheft PPH). Verstetigung der Qualifizierung und der Einführung von KVP (Logistik / Lager). Ausweitung der KVP-Aktivitäten auf andere Bereiche.
Intern / Extern:
Anwendung der entwickelten Nutzwertanalyse zur Bewertung realer Kooperationsumfelder. Einbindung in die Evaluationsaktivitäten des Teilprojektes AG 3, Befragung Phase I und II, Präsentation der Auswertungsergebnisse.
Teilprojekt AG 2 Intern:
Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation der Konstruktion. Ermittlung und Festlegung eines Regelkreises Abweichungsmeldungen (Fehlermanagement) unter Einbindung der externen Konstruktionsdienstleister. Schrittweiser Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems. Planung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für Gruppenleiter Konstruktion, Gruppenleiter Fertigung und den Leitern der Fertigungseinheiten.
Intern / Extern:
Optimierung der Funktionen für das Schnittstellenmanagement (Feinsteuerer, Koordinatoren). Abstimmung und Festlegung einer Regelkommunikation zwischen Turn-Key-Partnern und der Konstruktion. Abstimmung und Festlegung einer Regelkommunikation zwischen Fertigungsleitung und allen installierenden Partnerunternehmen. Einbindung in die Evaluationsaktivitäten des Teilprojektes AG 3, Befragung Phase I und II, Präsentation der Auswertungsergebnisse.
Teilprojekt AG 3 Planung, Organisation und Durchführung der begleitenden Evaluation.
Auswertung und Berichterstattung über die Befragungs- und Beobachtungsergebnisse.
Organisation und Durchführung von projektinternen Beratungsaktivitäten für die Teilprojekte.
Organisation und Gestaltung der transnationalen Workshops.
Teilprojekt AG 4 Organisation und Koordination der Dokumentationen zum Projekt.
Öffentlichkeitsarbeit und Durchführung von Transferaktivitäten.
Planung und Durchführung projektinterner Qualifizierungsaktivitäten.
Planung, Organisation und Durchführung der öffentlichen Dialogforen.

Zur EDV-gestützten Kommunikation zwischen den Verbundpartnern wurde ein BSCW-Server genutzt. Dieses projektinterne Intra-Net diente dem Ziel, alle Informationen und Arbeitsergebnisse zeitnah allen Beteiligten im Projekt verfügbar zu machen.

Kooperationspartner und
Förderung

Projektpartner

  • SSW Fähr- und Spezialschiffbau GmbH (Schiffbau)  
  • M.H. Wilkens & Söhne GmbH (Bestecke, Tafelgeräte)
  • Möhring GmbH (Dienstleister / Zulieferer)
  • Lasse+Pache Ingenieurstechnik GmbH (Dienstleister)
  • Richard Bretschneider GmbH (Dienstleister / Zulieferer)
  • Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU; Hauptantragsteller)
  • Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA)
  • Universität Bremen - Kooperationsbereich Universität - Arbeiterkammer (KUA)
  • Heinz Brauer Consulting (Berater)
  • Centre for Research in Innovation Management (CENTRIM), Institut der Universität Brighton / Großbritannien.

Die Bremer Innovations-Agentur (BIA) in ihrer Funktion als Programmträger des Bremer Landesprogramms Arbeit & Technik begleitete das Verbundprojekt.

Die Förderung des Verbundprojektes erfolgte im Rahmen des Bremer Landesprogramms Arbeit & Technik. In diesem Kontext wurde das Projekt durch eine Fehlbedarfsfinanzierung durch den:

  • Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen
  • und den Europäischen Sozialfonds

gefördert.

Materialien und
Hinweise
Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Projekt haben möchten, nehmen Sie bitte Kontakt auf.
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519

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                                          Das Projekt SALS                      
Projekttitel Special Adhesive Learning System
Laufzeit 1996 bis 1999
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Didaktischer Beitrag für ein handlungsorientiertes Lernen im Bereich der klebpraktischen Qualifizierung in EUROPA. Hierzu werden im Rahmen des Vorhabens unter Einbeziehung der europäischen Partner Lernhilfen für Lerner und Dozenten erarbeitet, die ein aktives, handlungsorientiertes Lernen im vorliegenden Lernfeld fördern sollen. Die SALS-Lernmittel umfassen beispielhaft für die Ausbildung von KLEB-PRAKTIKERN:
  • Exemplarische Lernaufgaben für den Bereich industrielles KLEBEN.
  • Bereitstellung von Lehrhilfen in Form Lehr-FOLIEN und "Teachtips" für Dozenten.
  • Bereitstellung eines lehrgangsspezifischen Glossars.
  • Praktische Unterstützung bei der Gestaltung eines lernförderlichen Lernarrangements in der klebpraktischen.
Kooperationspartner und
Förderung
BWU/IWP Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet (Didaktisches Konzept, Realisierung); IFAM Fraunhofer-Institut für Angewandte Materialforschung, IFAM BREMEN (fachliche Begleitung); BBB Bremische Betriebsberatungsgesellschaft mbH (Projektleitung); Beratungszentrum für Technologiefolgen und Qualifizierung, Hamburg, Germany; Cellule régionale pour l´assemblage par Collage (CREACOL), Pau, France; Centre de Recherches Scientifiques et l´Industrie des Fabrications Métalliques (CRIF), Seraing, Belgium; Institutet for Verkstadtseknisk Vorskning, Mölndal, Sweden; INASMET - Centro tecnologico de materiales, San Sebastian, Spain; Schweißtechnische Zentralanstalt - Institut für Schweißtechnik, Werkstoff- und Bauteilprüfung, Wien, Austria.

Die Förderung erfolgte im Rahmen des EU-Programms LEONARDO.
Materialien und
Hinweise
Folgende Materialien sind verfügbar: Konzept/Lehr-Lernmaterialien Klebpraktiker-Lehrgang
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519

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                                          Das Projekt GruppA             
Projekttitel A&T Projektverbund GruppA: Beratungs-, Qualifizierungs- und Gestaltungsprojekt bei der Einführung von Gruppenarbeit
Laufzeit Dezember 1995 bis Februar 1999
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Ziel des Projektes war es, betriebliche Funktionsträger in ausgewählten Klein-, Mittel- und Großbetrieben bei der Einführung und Realisierung von Gruppenarbeit zu unterstützen. Die dabei zu leistende Beratung und Qualifizierung:
  • der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  • der Geschäftsleitungen bzw. verantwortlichen Führungskräfte,
  • sowie der Betriebsräte und Vertrauensleute,
in den Unternehmen sollte als Impuls wirken zur notwendigen Entwicklung von Beteiligungsprozessen für eine erfolgreiche Gestaltung von Gruppenarbeit.
Die Zieldimensionen der Verbundprojektaktivitäten wurden im Wesentlichen auf die folgenden Wirkfelder ausgerichtet. Mit Blickrichtung auf die kooperierenden Unternehmen waren dies vor allem:
  • als Wegbereitung bzw. Promotor der Gruppenarbeit zu wirken, als einer wettbewerbsstärkende und sozial fortschrittliche Form der Arbeitsorganisation.
  • Die Förderung einer offenen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Management, Betriebsrat und Beschäftigten bei betrieblichen Gestaltungsvorhaben zur Gruppenarbeit auf der Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes und der Tarifverträge zu begleiten.
Bezogen auf die Region:
  • Den Aufbau eines überbetrieblichen Erfahrungsaustausches zur Förderung des innovationspolitischen Dialoges zu organisieren.
  • Die Entwicklung eines Netzwerkes in der Bremer Region mit dem Ziel, den zwischenbetrieblichen Erfahrungsaustausch zu fördern.
  • Einen Beitrag zur Verbesserung der Standortbedingungen durch die Nutzung von lnnovations- und Beteiligungsprozessen in der Bremer Region anzuregen.

Das Leistungsangebot umfasst dabei folgende Schwerpunkte:

  • Unterstützung bei der Organisation beteiligungsorientierter, betriebsspezifischer Gestaltung und Beratung bei der Auswahl von Einführungsstrategien für Gruppenarbeit.
  • Prozessbegleitung und Moderation der betrieblichen Gestaltungsprojekte.
  • Bereitstellung und Organisation von Expertenberatung, einschließlich der Nutzung von Analyseverfahren und Instrumenten für die Einführung von Gruppenarbeit.
  • Beratung bei der Konzepterstellung.
  • Exemplarische Dokumentation der betrieblichen Realisierungsprozesse.
  • Externe und interne Module zur Qualifizierung von Mitarbeitern für die Methoden-, Gestaltungs- und Sozialkompetenz.
  • Unterstützung bei der Erstellung von betriebsspezifischen Qualifizierungsunterlagen.
  • Organisation des überbetrieblichen Erfahrungsaustausches.

Zur Zusammenarbeit mit den Unternehmen und zur Zielrealisierung wurden fünf Aktionsebenen definiert.

Aktionsebenen und ihre Arbeitsschwerpunkte:

Ebene 1 Regionaler Dialog: Dialogforen "Gruppenarbeit in der Praxis", überbetriebliche Gesprächskreise, EDV-gestützte Kommunikation, Publikationen
Ebene 2 Zielgruppenspezifische Information, Beratung und Qualifizierung
Ebene 3 Gemeinsame Informations- und Beratungsgespräche mit den Betriebsparteien
Ebene 4 Planungs- und Abstimmungsgespräche zur Initiierung bzw. Aktivierung betrieblicher Gestaltungsprojekte
Ebene 5 Kontinuierliche Gestaltungsunterstützung betrieblicher Planungs- und Umsetzungsaktivitäten

Die Ebene 1 diente der Umsetzung der regionalen Ziele wie z, B. der Entwicklung und Förderung des regionalen Dialogs und der Netzwerkgestaltung.
Die Ebenen 2 und 3 hatten sowohl eigenständigen Charakter hinsichtl