Betriebliches Gesundheitsnetz: Prävention und Partizipation im Arbeits- und Gesundheitsschutz für Kleinbetriebe
Zukunft gestalten mit alternden Belegschaften Liste der abgeschlossenen Projekte

Liste abgeschlossener Projekte

Abgeschlossene Projekte und Vorhaben seit 1990 werden in Kurzfassungen dargestellt. 
Falls Sie Interesse an weitergehenden Informationen zu abgeschlossen Vorhaben und Projekten haben, 
wenden Sie sich bitte an die in den einzelnen Präsentationen angegebenen Personen.

  Projekt Laufzeit   Projekt Laufzeit
>> Startfit 2006 - 2008 >> Diversity in der Polizei 2008 - 2009
>> Aqua 2006 - 2008 >> Brelag 2006 - 2008
>> E-Tutors-Portal 2005 - 2007 >> WomenExist 2004 - 2007
>> MigraNet 2006 - 2007 >> Migranten/innen in die Polizei 2005 - 2007
>> EQUA 2004 - 2006 >> Funsea 2002 - 2005
>> Media-Train 2003 - 2004 >> Akzeptanzbildung 2002 - 2004
>> Interkulturelles Training 2002 - 2005 >> LOMEG 2002 - 2004
>> MultiQuA 2001 - 2004 >> OPTIMUM 2000 - 2001
>> E-Office 2001 - 2003 >> MEDIA 1998 - 2000
>> Sicherheitsforum 1998 - 2000 >> SALS 1996 - 1999
>> VERA 1998 - 1999 >> GruppA 1995 - 1999
>> SELA 1996 - 1998 >> INPE 1995 - 1997
>> KONSIL 1995 - 1998 >> BEA 1994 - 1999
>> BUQUA 1995 - 1997 >> FEQUA 1993 - 1998
>> AUTOLAB 1994 - 1995 >> INOTEC 1993 - 1994
>> REFA 1993 - 1995 >> TOP 1992 - 1995
>> PROCIM 1993 - 1994 >> InteQuA 1992 - 1993
>> TRANSFER 1992 - 1994 >> BENNO 1991 - 1996
>> WIB-ILE 1992 - 1993 >> CATS 1990 - 1993
>> FESILI 1990 - 1994 >> BEWEKO 1987 - 1991


 

 
                                         Das Projekt WomenExist
Projekttitel WomenExist - Unternehmerische und Existenzgründungskompetenzen für junge Frauen nach der Berufsausbildung
Laufzeit 01.07.2004 - 31.12.2007
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt wurde umgesetzt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union. Kooperationspartner war das Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen. Schirmherrinnen des Projektes waren der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), Berlin, und die Bundesweite Gründerinnenagentur (bga), Stuttgart.

In der Entwicklungspartnerschaft mit zahlreichen Unternehmen und Beratungseinrichtungen in Bremen und Bremerhaven wurde ein internetbasiertes Lernsystem entwickelt, das jungen Frauen beim Erwerb unternehmerischer Qualifikationen (Intrapreneurship-Kompetenzen) und Existenzgründungs-
Qualifikationen (Entrepreneurship-Kompetenzen) unterstützt. Integraler Bestandteil des Lernsystems sind filmbasierte Berichte erfahrener Unternehmerinnen und Beraterinnen, die Tipps für die Gestaltung von Karriere und Betriebsabläufen geben.

Das Qualifizierungs- und Beratungskonzept ist zugeschnitten auf die spezifischen Bedarfe aufstiegsorientierter junger Frauen

  • die sich beruflich weiterentwickeln und ihre Karriere vorausschauend planen wollen

  • oder in einer Existenzgründung eine mögliche Perspektive für ihre berufliche Entwicklung sehen.

Förderung  Das Projekt wurde gefördert von

EU-Logo
Materialien und
Hinweise
Hier gelangen Sie zur Homepage des Projektes, die Ihnen detaillierte Informationen über die beteiligten Kooperationspartner und –partnerinnen und über die Ergebnisse und Produkte des Projektes gibt. Hier können Sie auch die im Rahmen des Projektes entwickelten Lernmedien aufrufen, erproben und bestellen:

" - ein Lern- und Informationssystem für Frauen, die nach oben wollen" (Online-Version)

Woman Entrepreneurship – innovative Ansätze der beruflichen Weiterbildung für Frauen (Artikel als PDF-Datei (141 KB)

Kompetenzprofil Women-Entrepreneurship 
(
Broschüre als PDF-Datei (1 MB)
Ansprechperson Ursula Rettke, 0421 - 36 32 523
   


                                          Das Projekt StartFit
Projekttitel StartFit - Prozessoptimierung, Prävention und Gesundheitshandeln in Existenzgründungsunternehmen
Laufzeit 01.07.2006 - 31.12.2008
Das Projekt wurde umgesetzt im Rahmen des Landesprogrammes Arbeit und Technik. Kooperationspartner war das Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen.
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Existenzgründerinnen und -gründer müssen in ihrer Gründungs- und Aufbauphase vielfältige Anforderungen erfüllen. Fragen der Markteinführung und der Sicherung des Unternehmenserfolges haben Priorität. Rund um die Uhr wird den jungen Unternehmerinnen und Unternehmern ein hohes Maß an Kreativität und Arbeitseinsatz abverlangt - ein Kraftakt, der häufig auf Kosten ihrer Belastungsfähigkeit und Gesundheit und der ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter realisiert wird.

Das Projekt StartFit zeigt, dass intelligente Konzepte von Prävention und Gesundheitshandeln nicht nur Krankheitsstände senken helfen, sondern zugleich entscheidende Beiträge leisten können für Prozessoptimierungen, für verbesserte Kooperationsbezüge und Kommunikationsprozesse innerhalb des Unternehmens und nach außen, für Zeiteinsparungen und für eine höhere Produkt- und Dienstleistungsqualität. 

Das Projekt unterstützt junge Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Einrichtung und Optimierung von Arbeitsumgebung, Arbeitsmitteln, Arbeitsorganisation und bei der Realisierung eines präventionsorientierten, gesundheitsfördernden Arbeitsverhaltens.

In Kooperation mit

  • Expertinnen und Experten aus der Organisations- und Personalentwicklung, Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin, aus der Ergonomieberatung sowie der physiotherapeutischen Arbeitsplatzberatung,

  • wachstumsorientierten, innovativen Existenzgründungsunternehmen, die die typischen Branchen repräsentieren, in denen in Bremerhaven ebenso wie bundesweit derzeit die häufigsten Gründungen stattfinden und 

  • ausgewählten Berufsgenossenschaften und Krankenkassen, der Gewerbeaufsicht Bremerhaven sowie den im Themenfeld arbeitenden Fachstellen der Arbeitnehmerkammer und des Technologie-Beratungs-Systems

wird ein Netzwerk aufgebaut, in dem betriebs- und branchenbezogen zukunftsweisende Modelle der Arbeitsorganisation und Prozessgestaltung unter Einbezug eines präventiven Gesundheitshandelns erprobt werden.

Für die Projektumsetzung wurden Unternehmen aus den am häufigsten gewählten Gründungsbranchen zusammengeführt, die Synergieeffekte durch den Wissensfluss zwischen ihren unterschiedlichen Branchen erzielen können: 

  • Einzelhandel
  • Gastronomie + Catering
  • Handwerk
    • Sanitär-Heizung-Klima
    • Frisierhandwerk
    • Tischlerhandwerk
  • Gesundheitswirtschaft
    • Krankengymnastik/Physiotherapie
    • Fitness/Wellness
    • Krankentransporte
  • Personennahe Dienstleistungen
    • Lehrtätigkeiten: Coaching, EDV-Kurse, Bewerbungstraining
    • Kosmetik
    • Bestattungen
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen
    • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
    • Organisations- und Personalberatung
Förderung  Das Projekt wurde gefördert von
Europäische Union
Europäischer Sozialfonds
Die Senatorin für
Arbeit, Frauen, Gesundheit,
Jugend und Soziales
Bremen
Materialien und
Hinweise
Hier gelangen Sie zur Homepage des Projektes StartFit, die Ihnen detaillierte Informationen über die beteiligten Kooperationspartner und –partnerinnen und über die Ergebnisse und Produkte des Projektes gibt. Hier können Sie nach Fertigstellung auch die im Rahmen des Projektes entwickelten Lernmedien aufrufen, erproben und bestellen.

- StartPlan.pdf (2,18 MB)
Informationen für Existenzgründerinnen und Existenzgründer in Bremerhaven - Beratungseinrichtungen, Behörden, Ämter und Institutionen im Gründungsprozess

- StartBox.pdf (1,63 MB)
Was sollten Sie bei der Existenzgründung zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wissen?
14 Fragen und Antworten
Ansprechperson Ursula Rettke, 0421 - 36 32 523
   


                                         

Diversity in der Polizei

Projekttitel Diversity in der Polizei
Laufzeit 01.03.2008 - 31.01.2009
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Der Anteil von Polizisten/innen mit Migrationshintergrund ist erheblich geringer als der Anteil der Migranten/innen in der Bevölkerung. Daher soll der Anteil erheblich erhöht werden.

Um dies zu erreichen, sollen insgesamt ca. 16 Migranten/innen so qualifiziert werden, dass sie die Aufnahmeprüfung in den Polizeidienst bestehen. In die Qualifizierung ist der Handelskammer-Abschluss Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe einbezogen, um das Rechtsverständnis im Sicherheitsgewerbe zu verdeutlichen und ggf. eine berufliche Alternative zu ermöglichen. Migranten/innen, die aus diversen Gründen nicht am Vorbereitungskurs teilnehmen können, sollen über gezielte Informationen in die Lage versetzt werden, sich so auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten, dass sie diese bestehen.

Die Diversity-Aktivitäten in der Polizei Bremen sollen verstärkt werden, um den Verbleib der Polizisten/innen mit Migrationshintergrund in der Polizei sicherzustellen und den Diversity-Aspekt in der Polizei Bremen möglichst auf allen Ebenen zu verankern. Darüber soll auch die Akzeptanz der Polizei und der Polizeiarbeit bei den Migranten/innen erhöht werden.

Es soll ein Austausch über die Gewinnung von Migranten/innen für Bremer Behörden und den Umgang mit Migranten/innen in Behörden unter Diversity-Aspekt stattfinden, um den Anteil von Migranten/innen im öffentlichen Dienst zu erhöhen.

Förderung  Das Projekt wurde gefördert durch:

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Dr. von Oehsen, 0421 - 36 80 920
   


Das Projekt E-TUTORS 
Projekttitel E-TUTORS PORTAL PROJECT
Laufzeit 01.11.2005 - 31.12.2007
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e. V. hat sich auf der Basis zahlreicher durchgeführter Studien und Projekte zum Spezialisten für E-Learning-Angebote entwickelt.

Vor diesem Hintergrund unterstützt das BWU das E-TUTORS PORTAL (EU-Programm LEONARDO DA VINCI) im Rahmen einer Kooperation mit der GPI Gesellschaft für Projektentwicklung und Innovation mbH.

Auf der deutschen Portalseite werden für E-Tutoren in den Bereichen

  • Betriebliche Bildung
  • Berufliche Bildung / Erwachsenenbildung
  • Schulische Bildung

zielgruppenorientiert zentrale Links mit Kurzrezensionen vorgestellt. Eine exemplarische Auswahl von Grund- und Schlüsselwerken aus der aktuellen E-Learning-Literatur (Erscheinungsjahr 2003 - 2007) ergänzt die Übersicht. Die Portalseite will E-Tutoren einen schnellen Überblick über den Stand der methodisch-didaktischen Entwicklungen und Schwerpunkte im E-Learning und im Blended Learning vermitteln.

Förderung 
Materialien und
Hinweise
Hier gelangen Sie zur Internetpräsenz E-Tutors Portal der GPI Gesellschaft für Projektentwicklung und Innovation mbH.
Ansprechperson Ursula Rettke, 0421 - 36 32 523
   


 

                                         Das Projekt BRELAG
Projekttitel BRELAG -  Projektverbund Bremerhaven / Bremen zur betrieblichen Lern- und Arbeitsgestaltung im demographischen Wandel
Laufzeit 01.07.2006 - 15.03.2008
Projektträger:
Gesellschaft für Projektentwicklung und Innovation (GPI) 
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt BRELAG befasste sich mit dem demographischen Wandel und seinen vorhersehbaren Folgen für die Personalentwicklung in Unternehmen in Bremen und Bremerhaven. Bereits jetzt gibt es mehr 50jährige als unter 30jährige im Arbeitskräfteangebot - mit steigender Tendenz. Personalpolitik muss also zukünftig Alternsprozesse der Belegschaften in Personal- und Arbeitsorganisationsstrategien umsetzen, soll die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes erhalten und ausgebaut werden.

Um Betriebe bei der Gestaltung dieser Herausforderung zu unterstützen, hat die
Gesellschaft für Projektentwicklung und Innovation (GPI) mbH in Zusammenarbeit mit dem BWU einen Projektverbund ins Leben gerufen, dem Akteure und Akteurinnen aus wichtigen Einrichtungen und Handlungsfeldern der Personalentwicklung angehören. Der Projektverbund entwickelte Strategien für das Coaching von Betrieben, Arbeitskreise und Workshops zum Altersmanagement, trat kontinuierlich an Multiplikatoren und Verbände heran und stellte Öffentlichkeit für das Thema demographischer Wandel her.

Im Zentrum der Angebote an Unternehmen stand eine innovationserhaltende Personalentwicklung. Sie soll Anpassungsfähigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden durch ein Bündel auf die Betriebe zugeschnittener Maßnahmen bis zum regulären Renteneintrittsalter sichern.

Personalentwicklung in vier Handlungsfeldern

Auf Basis betrieblicher Altersstrukturanalysen und Arbeitsfähigkeitsprofile wurden Lösungsschritte in vier betrieblichen Handlungsfeldern angeboten:

Betriebliches Coaching, Kompetenz- und Wissenserweiterung

Qualifizierung ist mehr denn je strategische Aufgabe. Die älteren Beschäftigten sind oft die Erfahrenen, bei ihrem Austritt aus dem Unternehmen geht Wissen verloren. Dem ist vorzubeugen. Ein systematischer Wissenstransfer sichert den Unternehmen die produktive Basis.

Arbeitsorganisation und Arbeitszeitregelung

Gerade die steigende Zahl älterer Arbeitskräfte im Unternehmen verlangt die alternsgerechte Anpassung von Arbeitsorganisation und Arbeitszeit. Das gilt auch für die Gestaltung von Arbeit und Pausen.

Ergonomie und Gesundheitsmanagement

Körperliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit müssen mit steigendem Alter nicht nachlassen. Chronische Erkrankungen sind häufig die Folge lebenslanger Fehlbeanspruchung, denen frühzeitig durch Gesundheitsprävention begegnet werden kann.

Rekrutierung von Nachwuchs- und Fachkräften

Nachwuchsmangel fordert die Unternehmen heraus, unkonventionelle Formen der Personalgewinnung zu entwickeln. Wem es gelingt, neue Gruppen zu gewinnen, wird Wettbewerbsvorteile haben. 

Eine alle Handlungsfelder übergreifende Querschnittsaufgabe liegt darin, eine verbesserte Führungs- und Wertschätzungskultur aufzubauen. Von der Qualität der Führung hängt die Identifikation der Belegschaft mit ihren Aufgaben ab – ein wesentliches Element für Arbeitsproduktivität.

 

Förderung  Das Projekt BRELAG wurde vom ESF im Rahmen der Landesinitiative zur Förderung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer/-innen gefördert von:

 

Materialien und
Hinweise
Hier gelangen Sie zur Homepage des Projektes BRELAG, die Ihnen detaillierte Informationen über die beteiligten Kooperationspartner und -partnerinnen und über die Ergebnisse und Produkte des Projektes gibt. Hier können Sie auch die im Rahmen des Projektes entwickelten Lernmedien aufrufen, erproben und bestellen.

Hier gelangen Sie zur Werkzeugsammlung für Personalverantwortliche in mittelständischen Unternehmen.
Ansprechperson Ursula Rettke, 0421 - 36 32 523
   


Das Projekt AQUA
Projekttitel AQUA - Arbeitsintegrierte Qualifizierung über E-Learning - Geschäftsprozess-Optimierung und IT-Performance in kleinen und mittleren Unternehmen
Laufzeit 01.03.2006 - 30.06.2008
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Projektziel:
Zielsetzung war die Entwicklung und Anwendung eines mehrstufigen Konzeptes zur modellhaften Umsetzung von Blended Learning als Instrument der Personalqualifizierung in kleinen und mittleren Unternehmen.

Der mit AQUA verfolgte Schulungsansatz des Blended Learning (Kombination von
E-Learning, Präsenzlernen und Coaching) über arbeitsplatzorientierte Teleaufgaben ermöglichte es, die betriebliche Anwendungspraxis zum Ausgangs- und Zielpunkt des Lernens zu machen und ein arbeitsplatzorientiertes Qualifizierungsangebot über E-Learning anzubieten.

Qualifizierungskonzept:
Leitgedanke des Lernkonzeptes war die These, dass betriebliche Weiterbildung zu unmittelbar am Arbeitsplatz verwertbarer Handlungsfähigkeit führen soll.
Die betrieblichen Weiterbildungen wurden in einer Kombination von Präsenzunterricht und teletutoriell begleitetem E-Learning durchgeführt.  Diese - Blended Learning genannte - Weiterbildungsform verbindet die Vorteile des Präsenzunterrichts (Möglichkeiten realer Lernsituationen und Lerngruppen-prozesse) mit den Vorteilen des E-Learning (Zeit- und Ortsflexibilität).

Im Rahmen arbeitsintegrierter E-Learning-Phasen wurden konkrete, problemhaltige Arbeitsaufträge zum Lernanlass. Sie wurden methodisch-didaktisch so aufbereitet, dass die  Lernenden selbstgesteuert oder in Kooperation mit einer betrieblichen oder überbetrieblichen  Lerngruppe handlungs- und entscheidungsorientiert lernen und arbeiten konnten.

Durchführungskonzept:
Die Durchführung der betrieblichen Weiterbildung erfolgte in einem dreistufigen Verfahren:

  • Betriebliche / arbeitsplatzspezifische Bestandsaufnahme und Beratung der Weiterbildungsverantwortlichen zur Lösung von Wissens- und Kompetenzdefiziten.

  • Entwicklung passgenauer Lernarrangements und Lerninhalte.

  • Durchführung der Weiterbildungen mit tutorieller Betreuung.

Förderung  Das Projekt AQUA wurde im Rahmen der Initiative Bremen in T.I.M.E. gefördert von:
Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Lüder Dunker T. 0421 - 36 32 520
   


                                          Das Projekt MigraNet
Projekttitel

MigraNet - Kaufmännische Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten in einem virtuellen Unternehmen - Diversity Management in Unternehmen

Laufzeit 01.01.2006 bis 31.12.2007
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt MigraNet war ein im Rahmen der Initiative EQUAL Bremen und Bremerhaven vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Europäischen Sozialfonds und vom Senat des Landes Bremen gefördertes Projekt. 

Das Projekt MigraNet 'Kaufmännische Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten in einem virtuellen Unternehmen - Diversity Management in Unternehmen' richtete sich an arbeitsuchende Migrantinnen und Migranten mit Berufs-, Fachschul- und Hochschulabschlüssen, die in Deutschland nicht anerkannt sind sowie Unternehmen (insbesondere KMU), die Diversity Management-Strategien für Migrantinnen und Migranten entwickeln bzw. erweitern wollten.

Bestandteil des Projektes waren Qualifizierungslehrgänge à 9 Monaten mit einem 3-monatigen betrieblichen Praktikum. Die Lehrgänge richteten sich an Migrantinnen und Migranten und Deutsche mit Migrationshintergrund, die eine höherschwellige Qualifizierung in kaufmännischen Anwendungsfeldern suchten. Die Weiterbildung bot die Vermittlung und Erweiterung von kaufmännischen Kenntnissen. Sie vermittelte Anforderungen und Kulturtechniken in deutschen Unternehmen. PC und die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien waren die Lernmedien des Kurses.

Der Lehrgang wurde als Präsenzunterricht und als betreutes internetgestütztes Lernen durchgeführt. Für das internetgestützte Lernen wurde eine Lernsoftware eingesetzt, die Arbeitsaufträge aus den Abteilungen eines virtuellen Unternehmens enthielt. Diese Aufgaben förderten neben den fachlichen Inhalten vor allem die Kommunikations- und Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Problemlösungsfähigkeit, Präsentationstechniken, Zeit- und Ablaufplanung der Teilnehmenden.

Über betriebliche Praktika in Anlehnung an Mentoring-Konzepte wurde die Integration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Arbeitsmarkt realisiert, um auch und vor allem hier ein Höchstmaß an Unterstützung und Betreuung zu gewährleisten. Um betriebliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Arbeits- und Verantwortungsfeld zu unterstützen, wurden Leitfäden für das Mentoring bereitgestellt.

Förderung 

Das Projekt MigraNet wurde im Rahmen der Initiative EQUAL Bremen und Bremerhaven gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Europäischen Sozialfonds Brüssel und von der Senatorin für Arbeit Bremen.

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Manfred Ostendorf, Telefon: 0421 / 3632548
   


Das Projekt Migranten/innen in die Polizei
Projekttitel

Migranten/innen in die Polizei

Laufzeit 1.7.2005-31.12.2007
Inhaltlicher Schwerpunkt

Das Projekt Migranten/innen in die Polizei war ein im Rahmen der Initiative EQUAL Bremen und Bremerhaven vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Europäischen Sozialfonds und vom Senat des Landes Bremen gefördertes Projekt. 

Im Projekt Migranten/innen in die Polizei wurden Vorbereitungskurse auf die Aufnahmeprüfung bei der Polizei Bremen und Diversitiy-Aktivitäten bei der Polizei Bremen durchgeführt.

Damit die jungen Migranten/innen, falls einige nicht als Auszubildende in den Polizeidienst übernommen wurden, nicht ohne jegliche zusätzliche Qualifikationen die Vorbereitungskurse durchlaufen, erhielten sie die Möglichkeit, im Rahmen des Vorbereitungskurses IHK-Zertifikate für das private Sicherheitsgewerbe als alternative Beschäftigungsmöglichkeit zu erwerben. 

Im Sinne des Empowerment wurden junge Migranten/innen, die noch keine Erstausbildung hatten oder sich beruflich umorientieren wollten, direkt gefördert, um als Multiplikatoren für die Belange von Migranten/innen direkt innerhalb der Polizei Bremen zu wirken und damit Signalfunktion für andere junge Migranten/innen zu haben, die in diesen oder in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes eine berufliche Perspektive anstreben. Das regionale Empowerment von Migranten/innen wurde durch öffentlichkeitswirksame Begleitung der Aktivitäten forciert. 

Durch die Erhöhung der Vielfalt sollten Veränderungsprozesse in der Personalentwicklung unterstützt und initiiert werden. Im Sinne des Diversity- und Gender-Aspektes sollte durch die Tätigkeit von Migranten/innen im Polizeidienst, der bisher wenig mulikulturell ist, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Behörden verhindert und ggf. bearbeitet werden, da die Bevölkerung Ansprechpartner/innen aus verschiedenen Ethnien / Kulturen haben.

Um den Diversity-Aspekt in der Polizei Bremen zu verankern, fand in den Vorbereitungskursen ein interkulturelles Training mit Schwerpunkt Gender und Diversity statt. Dazu wurde ein Arbeit orientiertes interkulturelles Training für diese "Auszubildenden" weiterentwickelt.

In Schulungen für die Polizei Bremen wurden im Sinne des Integrationskonzepts des Senats der Freien Hansestadt Bremen Dispositionen zu Minderheiten und Diversity-Aspekte bearbeitet.

Außerdem wurden durch direkte Ansprache und Sensibilisierung Polizisten/innen in den Revieren für Diversity und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gewonnen.

Förderung 

Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative EQUAL Bremen und Bremerhaven gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Europäischen Sozialfonds Brüssel und von der Senatorin für Arbeit Bremen.

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson

Dr. von Oehsen, Tel. 0421/36809-20

   


                                          Das Projekt EQUA
Projekttitel

EQUA - eLearning in der betrieblichen Qualifizierung

Laufzeit 01.06.2004 bis 28.02.2006
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt eQua (Laufzeit Juni 2004 - Februar 2006) war ein im Rahmen der Landesinitiative bremen in t.i.m.e. vom Europäischen Sozialfonds und dem Senat des Landes Bremen gefördertes Projekt. Zielsetzung war die Einführung und Umsetzung von eLearning-Lösungen in der innerbetrieblichen Weiterbildung kleiner und mittlerer Unternehmen Bremerhavens und Bremens.

Der mit dem Projekt eQua verfolgte Schulungsansatz des blended Learning (Kombination von eLearning, Präsenzlernen und Coaching) mittels arbeitsplatzorientierter Teleaufgaben ermöglicht es, die betriebliche Anwendungspraxis zum Ausgangs- und Zielpunkt des Lernens zu machen und ein arbeitsplatzorientiertes Qualifizierungsangebot über eLearning anzubieten. Die arbeitsorientierten Teleaufgaben zielten auf ein problem- und handlungsorientiertes Lernen, das auf die Entwicklung von Lösungskompetenzen der Anwenderinnen und Anwender gerichtet ist.

Leitgedanke des eQua-Lernkonzeptes war die These, dass betriebliche Weiterbildung zu unmittelbar im Berufsfeld verwertbarer Handlungsfähigkeit führen sollte.
Die eLearning-Phasen im eQua-Projekt wurden daher durchgängig an konkreten, problemorientierten, komplexen Arbeitsaufträgen verankert, die die Lernenden selbstgesteuert, ggfs. in Kooperation mit der Lerngruppe handlungs- und entscheidungsorientiert bearbeiten und zu einem gestalteten und überprüfbaren Ergebnis führten.

Die Implementierung und Verstetigung der eLearning-Lösungen in die betrieblichen Weiterbildungsstrukturen wurde durch die Ausbildung betrieblicher Tutorinnen, Tutoren und Coaches unterstützt.

Das eQua-Projektkonzept ging in zwei Entwicklungsschritten vor:

1.      Entwicklungs- und Erprobungspartnerschaften

In einem ersten Schritt wurden mit vier ausgewählten Unternehmen aus regional bedeutsamen Branchen der Städte Bremerhaven und Bremen e-Learning-Lösungen im EDV-Bereich entwickelt, erprobt und implementiert. Diese Unternehmen übernahmen Pilotfunktion, über ihre Rolle als „Branchenvorbilder“ zugleich aber auch Multiplikatorfunktion für e-Learning-Lösungen in vergleichbaren betrieblichen Strukturen.

2.      Anwendungspartnerschaften

Die im ersten Schritt gewonnenen Erfahrungen sowie die erprobten und überarbeiteten e-Learning-Lösungen wurden in einem zweiten Schritt in weiteren, während der eQua-Projektlaufzeit über eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu akquirierenden Unternehmen implementiert.

Förderung und
Kooperationspartner 

Das Projekt EQUA wurde im Rahmen der Initiative Bremen in T.I.M.E. gefördert vom Europäischen Sozialfonds Brüssel und vom Senator für Arbeit Bremen.

In Kooperation mit Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven wurden betriebliche Erprobungsprojekte durchgeführt. 

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Lüder Dunker, Telefon: 0421 / 3632520
   


                                          Das Projekt FUNSEA
Projekttitel

ESF-Projekt Funsea - Förderung unternehmerischer Selbständigkeit in der Erstausbildung

Laufzeit 1.3.2002-28.2.2005
Inhaltlicher Schwerpunkt

Initiator und Hauptantragsteller dieses Projektes war der Senator für Bildung und Wissenschaft der Hansestadt Bremen (SfBW). Das Landesinstitut für Schule (LIS Bremen) und die beteiligten Partner aus den berufsbildenden Schulen, dem Weiterbildungsbereich und der Wirtschaft wollten in gemeinsamer Arbeit mit der Erprobung und Umsetzung einen Beitrag zur stärkeren Präsenz dieser Inhalte leisten.
Mit Hilfe des Vorhabens wurden im Rahmen der beruflichen Erstausbildung in ausgewählten Berufen unternehmerisches Denken und Handeln gefördert und damit Motivation und Kompetenz zum Aufbau einer selbstständigen beruflichen Existenz verbessert werden. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten dabei weibliche Auszubildende. Zielgruppen der Qualifizierungsmaßnahmen waren vorrangig:

  • Auszubildende der IT- und Medienberufe und weiterer Ausbildungsberufe aus Branchen, in denen die wirtschaftliche Selbständigkeit eine wesentliche Zukunftsperspektive darstellt
  • Lehrkräfte der beruflichen Schulen aus den genannten Bereichen in Bremen und Bremerhaven
  • Referendare / Referendarinnen und Lehramtsstudenten und -studentinnen

Ziele des Vorhabens

Das Vorhaben sollte die regionale Wirtschaftsentwicklung unterstützen durch Einbeziehung von Lernmodulen und Projekten zu den Themen "Unternehmerisches Denken und Handeln" und "Unternehmertum als persönliche Berufs- und Lebensperspektive" in den Unterricht von Berufsschulen. Im Zentrum der Aktivitäten des Projekts stand die Gestaltung von Lehr-/ Lernarrangements in Form konventioneller Präsenzveranstaltungen, netzgestützter Lernformen und Simulationen sowie der Mitwirkung an realen Geschäftsprozessen in Unternehmen (z.B.: in "Patenfirmen" oder in sog. Schülerfirmen). Dabei wurden folgende Ebenen mit einander zu verzahnen:

  • Kooperation der Lernorte (Betriebe - Berufsschulen - Weiterbildungseinrichtungen)
  • Curriculumentwicklung (Rahmenplanung, Unterrichtsorganisation, Lehr-/ Lernarrangements, Lernmodulentwicklung)
  • Lehreraus- und fortbildung
  • Bildungsplanung (Ordnungsmittel, Zertifizierung)
  • Überregionale Kooperationen

Wesentliche Elemente des Projektes

Ausgangspunkt war die Vermittlung volks- und betriebswirtschaftlichen Grundwissens (dessen Umfang in den involvierten Berufen variieren kann, ein Schulhalbjahr jedoch nicht überschreiten sollte) auf der Basis folgender allgemeiner Ziele:

  • Denken in betriebs- und gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen,  
  • Gewinnen von Einsicht und Verständnis für verantwortungsbewusstes ökonomisches Handeln im Betrieb und innerhalb der Gesamtwirtschaft,
  • die Funktionen einzelner Wirtschaftsbereiche im Rahmen der betrieblichen und volkswirtschaftlichen Arbeitsteilung überblicken,
  • Wirtschafts-, sozial- und umweltpolitische Zielvorstellungen kennen und Maßnahmen zu ihrer Verwirklichung aus Sicht verschiedener Interessengruppen verstehen,
  • Grundkenntnisse des Rechts erwerben - soweit sie (auch auf europäischer Ebene) bedeutsam sind,
  • Befähigung zur human- und sozialverträglichen Mitgestaltung der Arbeitswelt inkl. des eigenen Arbeitsplatzes,
  • Ökologisch Denken und Handeln als Voraussetzung für die Sicherung der menschlichen Existenz,
  • Erkennen weltwirtschaftlicher Gegebenheiten, Zusammenhänge und Abhängigkeiten.

Darauf aufbauend wurde das erworbene Grundwissen in interaktiven Lernumgebungen erweitert und vertieft. Die dabei erworbenen Schlüsselqualifikationen bzw. Kernkompetenzen konnten den sich anschließenden - zum Teil auch bereits parallel anlaufenden - optionalen Existenzgründungsprojekten genutzt und weiter entfaltet werden.

Förderung und
Kooperationspartner 

Die Förderung des Verbundprojekt erfolgte im Rahmen des BAB-Fonds 1.5 (Bremen/Bremerhaven) und des EU-Sozialfonds Ziel 3 Programm. In diesem Kontext wurde das Projekt mit einer sogenannten Fehlbedarfsfinanzierung durch den:

Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales
EUROPäISCHE GEMEINSCHAFT

Europäischer Sozialfonds

gefördert.

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421 / 3632519
   


                                          Das Projekt Media-Train
Projekttitel

Media-Train - Qualifizierung für die kaufmännische Sachbearbeitung im E-LEARNING und ELECTRONIC BUSINESS

Laufzeit 01.06.2003 bis 30.06.2004
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt Media-Train bot eine Weiterbildung auf Basis eines neuen Konzeptes des blended learning, d.h. des Wechsels von E-Learning und Präsenzunterricht unter Einsatz unterschiedlicher Lern- und Kommunikationsmedien und eines zielgruppenorientierten Methodenmixes. Die E-Learning-Einheiten wurden über die E-Learning-Plattform Bildungsplattform des Landes Bremen angeboten.

Das Projekt wendete sich speziell an Arbeitsuchende sowie an Frauen und Männer, die während oder nach der Familienphase die Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit in kaufmännischen Arbeitsfeldern suchten. Sie stehen zumeist besonderen Problemen gegenüber:

  • Sie müssen Familie und Weiterbildung "unter einen Hut" bringen.

  • Ausbildung und letzte Berufstätigkeit liegen häufig einige Zeit zurück, alte Kenntnisse müssen aufgefrischt und Neues hinzu gelernt werden.  

  • An modernen Arbeitsplätzen wird der routinierte Umgang mit dem Computer und vielfältigen Anwendungsprogrammen sowie die Arbeit mit Internet, Intranets u.a.m. gefordert.

Um den Teilnehmerinnen einen Einblick in die Anforderungen der modernen Berufspraxis zu geben, kooperierte das BWU mit Unternehmen in Bremerhaven und Bremen. Über die Bearbeitung von Aufträgen aus diesen Unternehmen, wie z.B.

  • die Erstellung von betrieblichen Informationsmaterialien und Formularen

  • Erarbeitung von Powerpoint-Präsentationen

  • die Erstellung von Web-Sites u.a.m.

wurde den Teilnehmerinnen die Einarbeitung in die betriebliche Praxis erleichtert. 

Förderung und
Kooperationspartner 

Das Projekt Media-Train wurde gefördert vom Europäischen Sozialfonds Brüssel, vom Senator für Arbeit Bremen sowie vom Arbeitsamt Bremerhaven.

In Kooperation mit Unternehmen und Organisationen aus Bremerhaven wurden betriebliche Erprobungsprojekte durchgeführt. 

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523
   


Das Projekt Interkulturelles Training
Projekttitel

Arbeit orientiertes interkulturelles Training
Equal Bremen & Bremerhaven
Ein Teilprojekt der EP: Anpassungsfähigkeit für Zuwander/innen und KMU

Laufzeit 1.7.2002-30.6.2005
Inhaltlicher Schwerpunkt

Das Arbeit orientierte interkulturelle Training wurde entwickelt, weil es ein interkulturelles Training speziell mit dem Schwerpunkt Arbeitsorientierung bisher noch nicht gab, und damit die Chancen der Migranten/innen in Vorstellungsgesprächen und generell beim Übergang in Arbeit unterstützt und erleichtert werden sollten.

Die Arbeit orientierten interkulturellen Trainings wurden im Umfang von 80 Unterrichtsstunden durchgeführt.

Thematisiert wurden interkulturelle Unterschiede, die am Arbeitsplatz, in Arbeitssituationen, im Umgang mit Kolleginnen / Kollegen oder bei Kontakten mit Arbeitgebern bei gegenseitigen Einschätzungen eine Rolle spielen.

Vermittelt wurden Informationen über andere Kulturen, schwerpunktmäßig wurde jedoch die Offenheit gegenüber dem, was anders ist, initiiert.

Das Konzept des Trainings basiert im Wesentlichen auf vier Punkten:

  • Anregen zu Diskussionen / Auseinandersetzungen durch Arbeitsblätter, die selbsterklärend sind

  • wenig Text, damit die Sprachunabhängigkeit gewährleistet ist

  • starke Visualisierung der Arbeitsergebnisse

  • explizite Einbeziehung des Gender-Aspektes

Das Verhältnis von Männern und Frauen sollte in etwa ausgeglichen sein, damit der Gender-Aspekt, der explizit in den Arbeitsblättern enthalten ist, herausgearbeitet werden konnte, und es zu Diskussionen über Unterschiede in der Einschätzung von Wirkungen und Situationen kommen konnte.

Die Teilnehmerinnen / Teilnehmer hatten einen Migrationshintergrund, kamen aus den verschiedensten Ländern, und es sollte eine Arbeitsorientierung vorliegen. Teilnehmen konnten Arbeitslose (und Beschäftigte), die wenig Deutsch sprechen.

Dieses Training sollte zur Verbesserung der Kommunikationskompetenz beitragen.

Insgesamt nahmen schließlich auf Grund der großen Nachfrage nach entsprechender Werbung den Kursen 502 Migranten/innen teil. Davon waren 239 weiblich (47,6%) und 263 männlich (52,4%).

Auf einer Multiplikatoren-Schulung zum Thema "Arbeit orientiertes interkulturellen Training" konnte der Ansatz des Trainings und die ersten Erfahrungen in der Durchführung acht potenten Partnern aus der Entwicklungspartnerschaft dargestellt werden.

Materialien und
Hinweise
Buch: Arbeit orientiertes interkulturelles Training
(Arbeit orientierter Sprachkurs)
Ansprechperson

Dr. von Oehsen
0421/36809-20
Töferbohmstraße 8
28195 Bremen

 

 

   


Das Projekt Akzeptanzbildung
Projekttitel

Akzeptanzbildung bei Arbeitgeber/innen
Equal Bremen & Bremerhaven
Ein Teilprojekt der EP: Anpassungsfähigkeit für Zuwander/innen und KMU

Laufzeit 1.7.2002 bis 30.6.2004
Inhaltlicher Schwerpunkt

Ein Bewerbungsverfahren von Migranten / Migrantinnen ist eine interkulturelle Kommunikationssituation. Um dabei füreinander zu sensibilisieren und zukünftig unnötige Irritationen zu vermeiden, müssen die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen und deren Auswirkungen transparent sein. Dies sollte durch die Befragung der beteiligten Gruppen (Arbeitgeberinnen / Arbeitgeber und eingestellte/r Migranten / Migrantinnen) erreicht werden, um daraus Rückschlüsse auf die Bewerbungsvorbereitung zu ziehen.

Im Mittelpunkt standen vor allem zwei Fragen:

  • Warum hat ein/e Arbeitgeber / Arbeitgeberin Migrantinnen / Migranten eingestellt?

  • Was denken die Migrantinnen / Migranten, warum sie eingestellt wurden?

Die Befragungen wurden mit Arbeitnehmer/innen mit Migrationshintergrund, die vor 6-12 Monaten eingestellt wurden und in der Regel über schlechte bis mittlere Deutsch-Kenntnisse verfügten, durchgeführt.

Es wurden auch die zwei geplanten Workshops durchgeführt, die zu einem besseren Verständnis zwischen Arbeitgerbern/innen und Migranten/innen führen sollten.

Es wurden Arbeitgeber/innen aus Bremen und Migranten/innen aus den entsprechenden Betrieben befragt. Insgesamt wurden 62 Arbeitgeber/innen (45% weiblich / 55% männlich) und 63 Migranten/innen (51% weiblich / 49% männlich) befragt.

Es wurden für die Arbeitgerber/innen und Migranten/innen-Befragung Fragebögen entwickelt, die sicherstellen sollten, dass die beabsichtigte Themenpalette angesprochen wurde, und Kontrollfragen sollten die Einschätzung der Richtigkeit der Antworten erlauben. Es stellte sich schnell heraus, dass die Fragen sinnvoll waren, die Kontrollfragen aber zu keinen neuen Antworten führten, sondern eher als Wiederholungen empfunden wurden. Außerdem mussten wegen Verständigungsproblemen mit den Migranten/innen ohnehin manchmal Fragen umformuliert werden, um sie überhaupt verständlich zu machen. Von daher wurde zunehmend die Form des freien Gespräches umgesetzt, und die Fragen dienten als Leitfaden, um keine wichtigen Themen zu übersehen.

Ein weiterer Vorteil des freien Gespräches waren aussagefähigere, spontanere Antworten / Aussagen.

Es wurden auch Teilnehmer/innen-Befragungen, die über ein Praktikum oder eine BSHG-Stelle die Arbeitsaufnahme erreichten mit einbezogen (17% der Befragten), da zunehmend über diesen Weg (statt einer Probezeit) die Einstellungsentscheidung in den Betrieben getroffen wird.

Die Ergebnisse der Befragungen können in zukünftige Bewerbungsstrategien von Migranten/innen einbezogen werden, und ermöglichen damit einen leichteren Zugang von Migranten/innen zum Arbeitsmarkt.

In allen angesprochenen Betrieben (auch denen, die für die Befragungen nicht in Frage kamen, da die Einstellung von Migranten/innen zu lange zurück lagen) wurden Migranten/innen bereits beschäftigt. Nach der Einstellung wurden diese gar nicht mehr als Migranten/innen von den Personalverantwortlichen wahrgenommen, sodass erst durch die Anfrage des BWU wieder eine "Zuordnung" in Migranten / nicht Migranten vorgenommen werden musste.

Die befragten Migranten/innen bewerteten die Aufmerksamkeit, die ihren Erfahrungen, Problemen und Meinungen durch die Befragung geschenkt wurde, als sehr positiv.

Die Arbeitgeber/innen reflektierten ihre Vorgehensweisen gegenüber Migranten/innen beim Einstellungsverfahren und in der Bewertung der späteren Arbeit initiiert durch die Befragung teilweise unter dem Blickwinkel der EQUAL-Querschnittsthemen (Gender, Diversity, Rassismus), und nicht ausschließlich unter den Aspekten des Firmeninteresses.

Durch die Befragungen wurden den Arbeitgebern/innen und Migranten/innen teilweise erst ihre Verhaltensweisen und Einstellungen unter Diversitiy-Aspekten bewusst, wie das Nachdenken über die Fragen zeigte. 

Materialien und
Hinweise
Auswertung der Befragungen
Ansprechperson Dr. von Oehsen
0421/36809-20
Töferbohmstraße 8
28195 Bremen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

            

 

 

 

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

   


Das Projekt Sicherheitforum
Projekttitel Das Bremer Sicherheitsforum - Netzwerk Prävation und Sicherheit-
Laufzeit Juli 1998 bis Februar 2000
Beteiligte
  • Polizei Bremen

  • Handelskammer Bremen

  • Einzelhandelsverband Nordsee Bremen

  • Bundesgrenzschutz

  • senatorische Behörden

  • Vertreter des Gesamtbeirates

  • Deutscher Gewerkschaftsbund

  • Stadtamt

  • Sicherheitsunternehmen

  • Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V.: vertreten durch das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU)

  • Koordination: Innensenator

Inhaltlicher Schwerpunkt

Innere Sicherheit ist wichtig für das Wohlbefinden der Bürger, ist aber auch ein wesentlicher wirtschaftlicher Standortfaktor. Das Thema Sicherheit und die Sicherheitsbranche ist daher ein expandierender Markt. Es ist erforderlich, Unsicherheitsgefühle der Bürger abzubauen, um der sozialen und kulturellen "Verbarrikadierung" entgegenzuwirken.

Das Bremer Sicherheitsforum führte daher verschiedenste Ansätze und Bemühungen um Prävention und Sicherheit in der Stadt zusammen.

Im Rahmen des "Bremer Sicherheitsforums" wurden unter Federführung der Unternehmensverbände, vertreten durch das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. Arbeitskreise zu den Themen Prävention, Kommunikation, Rechtsprobleme, Qualitätsstandards und taktischem Einsatzverhalten eingerichtet.

Diese Arbeitskreise dienten dem Austausch und einer Bestandsaufnahme sowie einer perspektivischen Betrachtung über die Sichtwiesen an der Schnittstelle von Polizeiarbeit und der Arbeit privater Sicherheitsunternehmen.

Ansprechperson Dr. von Oehsen
0421/36809-20
Töferbohmstraße 8
28195 Bremen
   


                                          Das Projekt MultiQuA
Projekttitel

MultiQuA - Multimedia für die betriebliche Ausbildungspraxis und zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung für Ausbilderinnen und Ausbildern (AEVO)

Laufzeit 2001 - 2004
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Im Rahmen des Projektes "MultiQuA" wurden Multimedia für Ausbilderinnen, Ausbilder und ausbildende Fachkräfte entwickelt. Eine wichtige Zielsetzung war dabei, Gender Mainstreaming in die Ausbildungspraxis zu integrieren. Es wurde bald deutlich, dass diese Medien für die Personalentwicklung insgesamt eine wertvolle Hilfe zur Sensibilisierung für die gezielte Wahrnehmung, Förderung und Nutzung der Potenziale junger Männer und Frauen im Betrieb darstellen.

Die Bildungsmultimedia können als Ergänzung zu den im Rahmen der AdA-Lehrgänge eingesetzten Lehr- und Lernmaterialien im Präsenzunterricht, als Medien in eLearning-basierten Lehrgangseinheiten und für die individuelle Vorbereitung auf spezifische, ausbildungsrelevante Themenstellungen genutzt werden. Zahlreiche Beispiele aus der Ausbildungspraxis von Unternehmen unterschiedlicher Branchen zeigen, wie die betriebliche Ausbildungspraxis – vor allem auch in kleineren und mittleren Unternehmen – effizient gestaltet und die Potenziale der jungen Frauen und Männer gezielt gefördert werden können.

Förderung und
Kooperationspartner 
Das Projekt MultiQuA wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Kooperationspartner waren Dripke&Partner, Bonn und der IFA Verlag, Bonn.

Beteiligt waren Unternehmen unterschiedlicher Branchen, z.B. DaimlerChrysler AG, Stahlwerke Bremen GmbH, Kraft Foods Deutschland GmbH & Co. KG, Telekom AG, Brüssel & Maass Logistik, ID Bremen GmbH, Photo Dose GmbH u.a.m.

Materialien und
Hinweise

Das Projekt MultiQuA hat eine eigene Homepage im Internet unter der Adresse http://www.multiqua.de. Dort können Sie die im Rahmen des Projektes entwickelten Bildungsmultimedia aufrufen, erproben und bestellen. 

Weitere Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523
   


                                          Das Projekt E-Office                                         
Projekttitel

E-Office - Kaufmännische Weiterbildung und Telematikanwendungen für die Sachbearbeitung in Büro und Verwaltung

Laufzeit 01.01.2001 bis 31.05.2003
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das  Projekt E-Office zielte auf eine qualifizierte branchenübergreifende Beschäftigungsförderung für Frauen in veränderten oder neuen Tätigkeitsfeldern in Büros und Verwaltungen, die durch die Nutzung von

  • modernem EDV-Einsatz
  • Multimedia-Anwendungen
  • Internet
  • Intra- und Extranets
  • E-Business und E-Commerce
  • oder andere Formen der Arbeit über Netze wie Telearbeit
entstehen. 

Die Lernform Telelernen berücksichtigt durch die Zeitflexibilisierung von Lernort und Lernzeiten die besonderen Erfordernisse der Teilnehmerinnen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Weiterbildung. Sie bietet in der Kombination von Präsenz- und Telelernen am Lernplatz zu Hause eine Vollzeit-Weiterbildung, die einer großen Zahl von Frauen überhaupt erst die Teilnahme an einer qualifizierten beruflicher Weiterbildung ermöglicht. Sie bereitet zugleich auf die neue Arbeitsform Telearbeit vor.

Die Telelern-Einheiten realisieren über die Nutzung von Telematikanwendungen, Multimedia und netzbasierten Lernprogrammen bzw. Lernsoftware die Vermittlung fachlicher Kenntnisse und Fertigkeiten. Sie vermittelt darüber hinaus die Befähigung zur Selbstorganisation von Lernprozessen, wie sie zur Bewältigung eines lebenslangen, selbständigen berufsbegleitenden Lernens entsprechend den sich rasch wandelnden Anforderungen der späteren beruflichen Praxis notwendig ist. 

Das Projektkonzept E-Office verbindet in seinem methodisch-didaktischen Ansatz des Telelernens ein Multimedia-Konzept mit tutoriellen Lehr- und Beratungskonzepten (Teleteaching, Teletutoring). 

Es zielt auf die Weiterentwicklung netzbasierter Lern- und Arbeitsformen einschließlich telematikbasierter Projektarbeiten in Kooperation mit Unternehmen in Bremerhaven und Bremen zur Förderung der Verbreitung von Multimedia, inter-, intra- und extranetbasierter Anwendungen, E-Commerce oder E-Business in der von kleinen und mittleren Betrieben geprägten Unternehmensstruktur des Landes Bremen. 

Förderung und
Kooperationspartner 

Das Projekt E-Office wurde gefördert vom Europäischen Sozialfonds Brüssel, vom Senator für Arbeit Bremen sowie von den Arbeitsämtern Bremerhaven und Bremen.

In Kooperation mit Unternehmen und Organisationen aus Bremerhaven und Bremen wurden betriebliche Erprobungsprojekte durchgeführt. 

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523
   


                                          Das Projekt MEDIA                                         
Projekttitel

Das Projekt MEDIA umfasste zwei Teil-Projekte:

Media-Learn
"Multimediale Fallbearbeitung in multimedialer Lernumgebung am Lernplatz zu Hause für Frauen in der Familienphase". Zur Zielgruppe gehörten arbeitslose Frauen und Berufsrückkehrerinnen, die eine Qualifizierung in der kaufmännischen Sachbearbeitung anstrebten.

Media-Work
"Media - Multimedia, Telelernen und Telearbeiten". Zur Zielgruppe dieses Projektes zählten Bremerhavener und Bremer Unternehmen, die an der neuen Arbeitsform interessiert waren bzw. im Projektverlauf für diese interessiert werden konnten.

Laufzeit 01.01.1998 - 31.12.2000
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Mit dem Projekt Media-Learn wurde der Versuch unternommen, ein innovatives Konzept für die Weiterbildung in kaufmännischen Berufsfeldern zu entwickeln.

Kernstück des Modellversuches ist der Einsatz multimedialer Lernsoftware und Kommunikationstechniken, mit denen unter methodisch-didaktischen Aspekten sowie unter Aspekten eines modernen Technikeinsatzes in zwei Erprobungslehrgängen (Durchführungsorte waren Bremerhaven und Bremen) ein neuer Weg in der beruflichen Weiterbildung beschritten wurde. Die Lehrgänge waren organisiert in einer Kombination von Präsenzunterricht in den Räumen der Weiterbildungseinrichtung und Phasen des Telelernens, die die Teilnehmerinnen am Lernplatz zu Hause absolvierten.

Leitgedanke des Modellversuches war die These, dass berufliche Weiterbildung zu unmittelbar im Berufsfeld einsetzbarer Handlungsfähigkeit führen sollte. Berufliche Weiterbildung vollzieht sich aktuell jedoch in der Regel fern von den realen Bedingungen und dem Anwendungsbezug am betrieblichen Arbeitsplatz. Damit entfallen gerade jene Bildungsfaktoren, die für die Ausbildung beruflicher Kompetenzen wesentlich sind.

Die Entwicklung und Erprobung des Telelernens unter Einsatz des im Modellversuch entwickelten Ansatzes der "Teleaufgaben" sowie des multimedial gestützten Lernsystem "SAIL - Selbstorganisiert Arbeiten - Informieren - Lernen" soll diese Defizite gezielt bearbeiten helfen.

Das Projekt Media-Work "Media - Multimedia, Telelernen und Telearbeiten" war Teilprojekt des Projektpaketes Media. Es startete am 01.09.1998 und endete am 30.08.2000. Es hatte das Ziel, Unternehmen in Bremerhaven und Bremen über die Arbeitsform Telearbeit zu informieren und über Beratung an Telearbeit heranzuführen. 

Durch die Verknüpfung der Qualifizierung der Teilnehmerinnen (Media-Learn) und der Information, Beratung und Unterstützung von Betrieben bei der Erprobung von Telearbeit (Media-Work) wurde der Versuch unternommen, Qualifizierung und Beratung mit dem Ziel der Einrichtung von Telearbeitsplätzen in Bremerhaven und Bremen durchzuführen. Media-Work wollte hier exemplarisch für Unternehmen, die die Einführung von Telearbeit in Erwägung zogen, Informations-, Beratungs- und Umsetzungsmodule entwickeln und erproben. Das Projekt hatte damit Initiatoren- und Multiplikatorenfunktion für die Regionen.

Förderung und
Kooperationspartner 

Der Wirtschaftsmodellversuch MEDIA wurde als insgesamt dreijähriges Modellprojekt gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie Bonn / Bundesinstitut für Berufsbildung Berlin, dem Europäischen Sozialfonds Brüssel, dem Senator für Arbeit Bremen sowie den Arbeitsämtern Bremerhaven und Bremen.

Kooperationspartner waren die Deutsche Telekom Generaldirektion Bonn / Telekom Bremen sowie die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven und die Handelskammer Bremen sowie der IFA-Verlag Bonn.

Materialien und
Hinweise

Materialien können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523
   


                                          Das Projekt LOMEG                      
Projekttitel A&T Verbundprojekt LOMEG - Logistik der Medizingeräte im Krankenhaus
Laufzeit 01. September 2002 bis 31. Dezember 2004
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt LOMEG wollte mit seinen Zielsetzungen dazu beitragen, die Medizintechnik im Krankenhaus zuverlässiger und wirtschaftlicher zu gestalten und zu einem kalkulierbaren Kosten- und Leistungsfaktor zu machen.
Hierzu gehörte nicht nur die Identifizierung und transparente Gestaltung aller relevanten Teilstrukturen und Prozesse, sondern auch die Ermittlung und Bewertung deren Kosten- und Leistungsprofile. Die Erarbeitung eines aussagefähigen Kennzahlensystems sollte die Orientierung auf effektive und effiziente Prozessgestaltung erleichtern und damit die Zukunftsfähigkeit verbessern.
Ziel war die Sicherung der Arbeitsplätze durch Verbesserung der (zukünftig noch bedeutsameren) Wertschöpfungspraxis. Ein wichtiger Aspekt hierbei war die Erhöhung der Professionalität zwecks Rückführung (Insourcing) externer Auftragsbestände zur hauseigenen Medizintechnik. 

Im Ergebnis von LOMEG sollte somit:

  • die Logistikkompetenz der Medizintechnik des Krankenhauses und der kooperierenden MitarbeiterInnen erhöht werden
  • die wirtschaftliche Transparenz erhöht und die Wirtschaftlichkeit im TSZ verbessert werden,
  • die Kosten für Investitionen und Logistik-Dienstleistungen im Haus reduziert werden,
  • zukunftsfähige Geschäftsmodelle für medizintechnische Service-Leistungen in Krankenhäusern entstehen.

Das Projekt gliederte sich in drei Teilprojekte:

  • Optimierung der Logistik der Infusionspumpen und Infusionsspritzenpumpen
  • Optimierung der Logistik der Ultraschallgeräte
  • Reorganisation der Medizintechnik, "Insourcing" von Service- und Reparaturtätigkeiten
Kooperationspartner und
Förderung

Kooperationspartner waren:

  • Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU)
    Schillerstraße 10
    28195 Bremen

  • Klinikum Links der Weser (LDW) gGmbH
    Senator-Wesslingstraße 1
    28277 Bremen
  •  
  • Hobusch Unternehmensberatung (JHC)
    Ehnernstraße 145
    26121 Oldenburg

  • Güse mediconsult GmbH
    Elsasser Straße 16
    28211 Bremen

Die Förderung des Verbundprojektes erfolgte im Rahmen des Bremer Landesprogramms Arbeit & Technik. In diesem Kontext wurde das Projekt durch eine Fehlbedarfsfinanzierung gefördert durch den Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales sowie durch die Europäische Union und den Europäischen Sozialfonds.
Materialien und
Hinweise
Wenn Sie an vertiefenden Informationen interessiert sind, nehmen Sie bitte Kontakt auf.
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt OPTIMUM                      
Projekttitel A&T Verbundprojekt OPTIMUM - Optimierung der Schnittstellen zwischen Produzenten und deren Dienstleistungs-/Zulieferpartnern
Laufzeit Das Verbundprojekt wurde Juni 2001 abgeschlossen.
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Teilprojekte und ihre Arbeitsschwerpunkte waren:

Teilprojekt AG 1 Intern:
Umsetzung, Integration und Erprobung des prozesskettenbezogenen Ablaufes zur Festlegung von Ablauf-, Aufgaben- und Informationsstandards (Produktpflichtenheft PPH). Verstetigung der Qualifizierung und der Einführung von KVP (Logistik / Lager). Ausweitung der KVP-Aktivitäten auf andere Bereiche.
Intern / Extern:
Anwendung der entwickelten Nutzwertanalyse zur Bewertung realer Kooperationsumfelder. Einbindung in die Evaluationsaktivitäten des Teilprojektes AG 3, Befragung Phase I und II, Präsentation der Auswertungsergebnisse.
Teilprojekt AG 2 Intern:
Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation der Konstruktion. Ermittlung und Festlegung eines Regelkreises Abweichungsmeldungen (Fehlermanagement) unter Einbindung der externen Konstruktionsdienstleister. Schrittweiser Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems. Planung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für Gruppenleiter Konstruktion, Gruppenleiter Fertigung und den Leitern der Fertigungseinheiten.
Intern / Extern:
Optimierung der Funktionen für das Schnittstellenmanagement (Feinsteuerer, Koordinatoren). Abstimmung und Festlegung einer Regelkommunikation zwischen Turn-Key-Partnern und der Konstruktion. Abstimmung und Festlegung einer Regelkommunikation zwischen Fertigungsleitung und allen installierenden Partnerunternehmen. Einbindung in die Evaluationsaktivitäten des Teilprojektes AG 3, Befragung Phase I und II, Präsentation der Auswertungsergebnisse.
Teilprojekt AG 3 Planung, Organisation und Durchführung der begleitenden Evaluation.
Auswertung und Berichterstattung über die Befragungs- und Beobachtungsergebnisse.
Organisation und Durchführung von projektinternen Beratungsaktivitäten für die Teilprojekte.
Organisation und Gestaltung der transnationalen Workshops.
Teilprojekt AG 4 Organisation und Koordination der Dokumentationen zum Projekt.
Öffentlichkeitsarbeit und Durchführung von Transferaktivitäten.
Planung und Durchführung projektinterner Qualifizierungsaktivitäten.
Planung, Organisation und Durchführung der öffentlichen Dialogforen.

Zur EDV-gestützten Kommunikation zwischen den Verbundpartnern wurde ein BSCW-Server genutzt. Dieses projektinterne Intra-Net diente dem Ziel, alle Informationen und Arbeitsergebnisse zeitnah allen Beteiligten im Projekt verfügbar zu machen.

Kooperationspartner und
Förderung

Projektpartner

  • SSW Fähr- und Spezialschiffbau GmbH (Schiffbau)  
  • M.H. Wilkens & Söhne GmbH (Bestecke, Tafelgeräte)
  • Möhring GmbH (Dienstleister / Zulieferer)
  • Lasse+Pache Ingenieurstechnik GmbH (Dienstleister)
  • Richard Bretschneider GmbH (Dienstleister / Zulieferer)
  • Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU; Hauptantragsteller)
  • Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA)
  • Universität Bremen - Kooperationsbereich Universität - Arbeiterkammer (KUA)
  • Heinz Brauer Consulting (Berater)
  • Centre for Research in Innovation Management (CENTRIM), Institut der Universität Brighton / Großbritannien.

Die Bremer Innovations-Agentur (BIA) in ihrer Funktion als Programmträger des Bremer Landesprogramms Arbeit & Technik begleitete das Verbundprojekt.

Die Förderung des Verbundprojektes erfolgte im Rahmen des Bremer Landesprogramms Arbeit & Technik. In diesem Kontext wurde das Projekt durch eine Fehlbedarfsfinanzierung durch den:

  • Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen
  • und den Europäischen Sozialfonds

gefördert.

Materialien und
Hinweise
Wenn Sie weitergehende Informationen zu diesem Projekt haben möchten, nehmen Sie bitte Kontakt auf.
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt SALS                      
Projekttitel Special Adhesive Learning System
Laufzeit 1996 bis 1999
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Didaktischer Beitrag für ein handlungsorientiertes Lernen im Bereich der klebpraktischen Qualifizierung in EUROPA. Hierzu werden im Rahmen des Vorhabens unter Einbeziehung der europäischen Partner Lernhilfen für Lerner und Dozenten erarbeitet, die ein aktives, handlungsorientiertes Lernen im vorliegenden Lernfeld fördern sollen. Die SALS-Lernmittel umfassen beispielhaft für die Ausbildung von KLEB-PRAKTIKERN:
  • Exemplarische Lernaufgaben für den Bereich industrielles KLEBEN.
  • Bereitstellung von Lehrhilfen in Form Lehr-FOLIEN und "Teachtips" für Dozenten.
  • Bereitstellung eines lehrgangsspezifischen Glossars.
  • Praktische Unterstützung bei der Gestaltung eines lernförderlichen Lernarrangements in der klebpraktischen.
Kooperationspartner und
Förderung
BWU/IWP Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet (Didaktisches Konzept, Realisierung); IFAM Fraunhofer-Institut für Angewandte Materialforschung, IFAM BREMEN (fachliche Begleitung); BBB Bremische Betriebsberatungsgesellschaft mbH (Projektleitung); Beratungszentrum für Technologiefolgen und Qualifizierung, Hamburg, Germany; Cellule régionale pour l´assemblage par Collage (CREACOL), Pau, France; Centre de Recherches Scientifiques et l´Industrie des Fabrications Métalliques (CRIF), Seraing, Belgium; Institutet for Verkstadtseknisk Vorskning, Mölndal, Sweden; INASMET - Centro tecnologico de materiales, San Sebastian, Spain; Schweißtechnische Zentralanstalt - Institut für Schweißtechnik, Werkstoff- und Bauteilprüfung, Wien, Austria.

Die Förderung erfolgte im Rahmen des EU-Programms LEONARDO.
Materialien und
Hinweise
Folgende Materialien sind verfügbar: Konzept/Lehr-Lernmaterialien Klebpraktiker-Lehrgang
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt GruppA             
Projekttitel A&T Projektverbund GruppA: Beratungs-, Qualifizierungs- und Gestaltungsprojekt bei der Einführung von Gruppenarbeit
Laufzeit Dezember 1995 bis Februar 1999
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Ziel des Projektes war es, betriebliche Funktionsträger in ausgewählten Klein-, Mittel- und Großbetrieben bei der Einführung und Realisierung von Gruppenarbeit zu unterstützen. Die dabei zu leistende Beratung und Qualifizierung:
  • der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  • der Geschäftsleitungen bzw. verantwortlichen Führungskräfte,
  • sowie der Betriebsräte und Vertrauensleute,
in den Unternehmen sollte als Impuls wirken zur notwendigen Entwicklung von Beteiligungsprozessen für eine erfolgreiche Gestaltung von Gruppenarbeit.
Die Zieldimensionen der Verbundprojektaktivitäten wurden im Wesentlichen auf die folgenden Wirkfelder ausgerichtet. Mit Blickrichtung auf die kooperierenden Unternehmen waren dies vor allem:
  • als Wegbereitung bzw. Promotor der Gruppenarbeit zu wirken, als einer wettbewerbsstärkende und sozial fortschrittliche Form der Arbeitsorganisation.
  • Die Förderung einer offenen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Management, Betriebsrat und Beschäftigten bei betrieblichen Gestaltungsvorhaben zur Gruppenarbeit auf der Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes und der Tarifverträge zu begleiten.
Bezogen auf die Region:
  • Den Aufbau eines überbetrieblichen Erfahrungsaustausches zur Förderung des innovationspolitischen Dialoges zu organisieren.
  • Die Entwicklung eines Netzwerkes in der Bremer Region mit dem Ziel, den zwischenbetrieblichen Erfahrungsaustausch zu fördern.
  • Einen Beitrag zur Verbesserung der Standortbedingungen durch die Nutzung von lnnovations- und Beteiligungsprozessen in der Bremer Region anzuregen.

Das Leistungsangebot umfasst dabei folgende Schwerpunkte:

  • Unterstützung bei der Organisation beteiligungsorientierter, betriebsspezifischer Gestaltung und Beratung bei der Auswahl von Einführungsstrategien für Gruppenarbeit.
  • Prozessbegleitung und Moderation der betrieblichen Gestaltungsprojekte.
  • Bereitstellung und Organisation von Expertenberatung, einschließlich der Nutzung von Analyseverfahren und Instrumenten für die Einführung von Gruppenarbeit.
  • Beratung bei der Konzepterstellung.
  • Exemplarische Dokumentation der betrieblichen Realisierungsprozesse.
  • Externe und interne Module zur Qualifizierung von Mitarbeitern für die Methoden-, Gestaltungs- und Sozialkompetenz.
  • Unterstützung bei der Erstellung von betriebsspezifischen Qualifizierungsunterlagen.
  • Organisation des überbetrieblichen Erfahrungsaustausches.

Zur Zusammenarbeit mit den Unternehmen und zur Zielrealisierung wurden fünf Aktionsebenen definiert.

Aktionsebenen und ihre Arbeitsschwerpunkte:

Ebene 1 Regionaler Dialog: Dialogforen "Gruppenarbeit in der Praxis", überbetriebliche Gesprächskreise, EDV-gestützte Kommunikation, Publikationen
Ebene 2 Zielgruppenspezifische Information, Beratung und Qualifizierung
Ebene 3 Gemeinsame Informations- und Beratungsgespräche mit den Betriebsparteien
Ebene 4 Planungs- und Abstimmungsgespräche zur Initiierung bzw. Aktivierung betrieblicher Gestaltungsprojekte
Ebene 5 Kontinuierliche Gestaltungsunterstützung betrieblicher Planungs- und Umsetzungsaktivitäten

Die Ebene 1 diente der Umsetzung der regionalen Ziele wie z, B. der Entwicklung und Förderung des regionalen Dialogs und der Netzwerkgestaltung.
Die Ebenen 2 und 3 hatten sowohl eigenständigen Charakter hinsichtlich der Beratung von Unternehmen beziehungsweise der jeweiligen Betriebspartei, wie auch vorbereitenden Charakter bezüglich der Umsetzung konkreter betrieblicher Projekte zur Gruppenarbeit.
Die Ebenen 4 und 5 bezeichnen die Aktivitäten in so genannten Kernbetrieben, also der Unterstützung betrieblicher Gruppenarbeitsprojekte.

Voraussetzung für eine konkrete Gestaltungsunterstützung in einem Unternehmen (Ebene 5) bildete die Abstimmung zwischen den im Verbund zusammengeschlossen Projekten, solche Betriebe als so genannte Kernbetriebe einzuordnen. Die Betriebsparteien der als Kernbetriebe geltenden Unternehmen hatten dabei eine prinzipielle Einigung miteinander, die Einführung bzw. die Weiterentwicklung von Gruppenarbeit im Rahmen eines beteiligungsorientierten Vorgehens in ihrem Unternehmen umzusetzen. Die Nachfolgende Übersicht zeigt die quantitative Zuordnung der beteiligten Unternehmen auf die Schwerpunkte:

  • der Ebene 1 mit ca. 24 Unternehmen
  • der Ebene 2 mit ca. 16 Unternehmen
  • der Ebene 3 mit 8 Unternehmen
  • der Ebene 4 mit 6 Unternehmen
  • der Ebene 5 mit 6 Unternehmen

Kooperationspartner und
Förderung

Im Rahmen des Projektverbundes arbeiteten folgende Partner mit den in der nachfolgenden Liste aufgeführten Unternehmen zusammen:

  • Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU)
  • Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft an der Universität Bremen (BIBA)
  • Industriegewerkschaft Metall Verwaltungsstelle Bremen
  • Universität Bremen Kooperationsbereich Universität - Arbeiterkammer (KUA, seit 2002 IAW= Institut für Arbeit und Wirtschaft)
  • Unternehmensverband Metall Unterweser
Liste der auf den verschiedenen Ebenen kooperierenden Unternehmen.

    > Airbus Nordenham > LDW Lloyd Dynamowerke GmbH
    > Airbus Bremen > Finnigan MAT GmbH
    > aqua signal Bremen > Deutsche Bahn AG
    > Baader Anlagenbau
       Bremerhaven
> Leonische Drahtwerke AG
    > Bremer Wollkämmerei > Siemens AG - Werk Bremen
    > Deutsche Bahn AG Werk
       Sebaldsbrück
> Stahlwerke Bremen
    > Dieselmotorenwerk 
       Rostock DMR
> STN ATLAS Bremen
    > ELEKTRON-BREMEN > VEMAG Verden
    > GESTRA AG > VERO Electronics GmbH
    > Hydro Aluminium > VSF Fahrradmanufaktur GmbH
    > Lear Corporation GmbH & Co. > M.H. Wilkens & Söhne GmbH
    > J.A. Krause 
       Maschinenfabrik GmbH
> DaimlerChrysler AG
    > Bremer Lagerhaus GmbH > Zeuna Stärker GmbH & Co.KG


Die Förderung des Verbundprojekt erfolgte im Rahmen des Bremer Landesprogramms Arbeit & Technik durch den Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales; die Europäische Union und den Europäischen Sozialfonds.
Materialien und
Hinweise
Die Arbeit des Projektverbunds ist seit Februar 1999 abgeschlossen. Es liegt eine umfangreiche Dokumentation des Verlauf und der Ergebnisse vor. Da nicht alle Unterlagen aufgrund des zu wahrenden Schutzes von persönlichen Daten bzw. von betrieblichen Informationen öffentlich gemacht werden können, wenden sich Interessierte bitte an die Bremer Innovations-Agentur oder an die unter Ansprechpartner aufgeführten Personen. Folgende Materialien können als PDF-Dateien im Rahmen dieser Präsentation bereitgestellt werden:
  • Projektpräsentation, Foliensatz
    PowerPoint-Datei (1.188 KB)
  • Dokumentation des ersten Dialogforums Gruppenarbeit in der Praxis - "Gruppenarbeitskonzepte"
    PDF-Datei (1.244 KB)
  • Dokumentation des zweiten Dialogforums Gruppenarbeit in der Praxis - "Entlohnungskonzepte bei Gruppenarbeit"
    PDF-Datei (1.875 KB)
  • Dokumentation des dritten Dialogforums Gruppenarbeit in der Praxis - "Anforderungsgerechte Qualifizierung bei betrieblichen Gestaltungsprozessen"
    PDF-Datei (813 KB)
  • Dokumentation des vierten Dialogforums Gruppenarbeit in der Praxis - "Information und Kommunikation in Unternehmen mit Gruppenstrukturen"
    PDF-Datei (971 KB)
  • Dokumentation des fünften Dialogforums Gruppenarbeit in der Praxis - "Führungskräfte und Betriebsräte als Promotoren des betrieblichen Veränderungsprozesses"
    PDF-Datei (986 KB)
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt SELA             
Projekttitel Selbstorganisiertes Lernen älterer Erwerbspersonen und arbeitsplatzbezogenes Lernen (SELA) - Lernende Mitarbeiter in Lernenden Organisationen -.
Laufzeit Januar 1996 bis Dezember 1998
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Wirtschaftsmodellversuch betreut vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB). Prototypische Entwicklung eines Lehr-Lernarrangements für selbstorganisiertes Lernen an EDV-Arbeitsplätzen:
  • Einbeziehung und Entwicklung der Betriebsorganisation als wichtige Rahmenbedingung für ein selbständiges Lernen am EDV-Arbeitsplatz.
  • Bereitstellung eines Systems von arbeitsplatzorientierten Lernaufgaben, die problemorientiert, dezentral und individuell erarbeitet werden.
  • Bereitstellung eines Systems von unterschiedlichen Lernhilfen, die beim selbstorganisierten Aufgabenlösen vom Lerner genutzt werden können.
  • Entwicklung und Erprobung einer speziellen EDV-Oberfläche für den einzelnen Lerner. Diese soll als REGIEpult das selbstorganisierte Lernen am Arbeitsplatz koordinierbar machen (=SELA-LERNBOARD.)
Kooperationspartner und
Förderung
Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU/IWP) (A-Träger: Entwicklung, Konzept, Organisation); Forschungsgruppe LOS Universität Bremen (B-Träger, wissenschaftliche Begleitung); Senator für Arbeit Bremen; Atlas Elektronik GmbH Bremen; Bremerhavener Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft mbh,

Die Förderung erfolgte durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Materialien und
Hinweise
Folgende Materialien sind verfügbar: SELA-LERNSYSTEM /SELA-LERNBOARD
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt KONSIL                      
Projekttitel Kontinuierliche Selbstorganisation von Innovationen im Lernortverbund "Berufsschule-Betrieb" am Beispiel des neuen Berufs , "Prozessleitelektroniker/-in" - ein Beitrag zu einer neuen Dualität in der Berufsbildung -.
Laufzeit März 1995 bis Juni 1998
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Berufsschule und Betrieb müssen neben neuen fachlichen Qualifikationen (insbesondere Produktions- und Arbeitsprozesswissen) vermehrt soziale, fachübergreifende und vor allem innovatorische Kompetenzen vermitteln - sowohl für die Auszubildenden als auch für Ausbilder/-innen und Berufsschullehrer/-innen. Mehr und anders als bisher sind so genannte Schlüsselqualifikationen (Methodenwissen, Teamfähigkeit, Fähigkeit zur Selbstorganisation und Selbstqualifizierung usw.) angesprochen.
Der Kern dieses Modellversuchs war die Gestaltung eines übertragungsfähigen, selbstorganisierten Innovationsprozesses, in dem die beteiligten Akteure in einer gemeinsamen Anstrengung eine Verbesserung von Ausbildungspraxis in Schule und Betrieb erreichen.
Ziele des Versuchs.
Das übergreifende Ziel dieses Modellversuchs bestand darin, exemplarisch
- am Beispiel des neuen Ausbildungsberufs "Prozessleitelektroniker/-in" -einen Beitrag zur Erneuerungs- und Veränderungsfähigkeit der beruflichen Erstausbildung zu leisten, und zwar bezogen auf beide Partner und Lernorte im dualen Ausbildungssystem und deren Kooperationsbeziehungen. Dies beinhaltete die gemeinsame, exemplarische Gestaltung, Durchführung und Evaluierung ausbildungsbezogener Innovations-/Entwicklungsprozesse in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb.
  • Gemeinsame, exemplarische Gestaltung, Durchführung und Evaluierung ausbildungsbezogener Innovations-/Entwicklungsprozesse in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb -Innovationsorganisatorische Aspekte-.
  • Bestimmung und Analyse von Strukturmomenten und Einflussfaktoren (fördernde, hemmende, blockierende) für kooperative Ausbildungsinnovationen sowie deren Umsetzung in transferfähige Motivationskonzepte
    -Innovationsstrategische und transferbezogene Aspekte- .

  • Computergestützte Prozessleittechnik als "Schlüsseltechnologie", als Ausbildungsgegenstand und als neues fachliches Aneignungsfeld für Lehrer/-innen und Ausbilder/-innen (unter didaktischer Perspektive)
    -Fachlich-technische und arbeits-betriebsorganisatorische Aspekte-.

  • Entwicklung und Erprobung neuer Lern- und Unterrichtskonzepte für eine abgestimmte schulische und betriebliche Ausbildung
    -Ausbildungskonzeptionelle und didaktisch - methodische Aspekte-.
Kooperationspartner und
Förderung
Berufsschule für Elektrotechnik Bremen; Bremer Stahlwerke GmbH; Institut für Technik und Bildung (ITB) Bremen; weitere Bremer Betrieb; Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU/IWP).

Die Förderung erfolgte im Rahmen der BLK-Modellversuchsförderung.
Materialien und
Hinweise
Folgende Materialien sind verfügbar: Abschlußbericht Konsil.
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt INPE                             
Projekttitel Innovative Personalentwicklung EDV/INPE
Laufzeit 01. August 1995 bis 31. Juli 1997
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Entwicklung eines berufsbegleitenden, betriebsverträglichen Lernarrangements sowie multimedialer Lernmaterialien im Bereich der EDV-Qualifizierung und dessen Umsetzung für kleine und mittlere Unternehmen Bremerhavens.
In Zusammenarbeit mit 15 kleinen und mittleren Bremerhavener Unternehmen wurde der Lernbedarf für typische Arbeitsplätze im kaufmännisch-verwaltenden Bereich ermittelt (Instrumente: Fragebögen, Beschreibungen der Arbeitsplätze/Arbeitsaufgaben, Beispiele betrieblicher Arbeitsergebnisse). Anhand der ermittelten Lernbedarfe wurden Lernaufgaben entwickelt, die in ein multimediales Lehr-Lern-System integriert wurden. Die Qualifizierungen fanden zweiphasig (zentral: Präsenzphase und dezentral: selbstorganisierte Lernphase am Arbeitsplatz) mit 246 Teilnehmern statt. Die dezentrale Phase wurde begleitet und unterstützt durch
  • betriebliche Multiplikatoren, die vorab auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden,
  • Präsenzzeiten des Dozenten in den Betrieben,
  • einer Hotline.
Grafik Projektphasen anzeigen
Kooperationspartner und
Förderung
BWU/IWP Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet; Klein- und Mittelbetriebe aus Bremerhaven.
Die Förderung erfolgte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Senators für Arbeit Bremen.
Materialien und
Hinweise
Folgende Materialien sind verfügbar: Lehr-Lern-Systeme auf CD-ROM für die Bereiche EXCEL 5, EXCEL 7, WINWORD 6, WINWORD 7 jeweils mit einer Lernaufgabensammlung und Lernaufgabendateien.
Ansprechperson Lüder Dunker, Telefon: 0421/3632520
   


                                          Das Projekt BUQUA     
Projekttitel Fort- u. Weiterbildung im Bereich betrieblicher Umweltschutz
Laufzeit 1995 bis 1997
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Qualifizierung von Betriebsexperten auf neuen Wegen: Das "Multilernsystem":
Verbindung von
  • betreutem Selbstlernen (wie Fernunterricht)
  • Präsenzunterricht (zentrale Seminare)
  • betriebliche Lernprojekte (Anwenden des Erlernten in der Betriebspraxis)
Kooperationspartner und
Förderung
Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU); Bremer Gesellschaft für Angewandte Umwelttechnologie (BREGAU-INSTITUTE); Bremen Senator für Arbeit; 15 Bremer Betriebe

Die Förderung erfolgte durch den Senator für Arbeit und Frauen (Bremen) und den Europäischen Sozialfonds.
Materialien und
Hinweise
Die Lernmaterialien sind zur Zeit nicht verfügbar.
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt BEA                                     
Projekttitel

Berufsorientierung, Berufsberatung, Berufswahl und Berufsausbildung von Mädchen unter den Bedingungen steigender Arbeitslosigkeit

Laufzeit 1994 - 1999
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Modellprojekt hat ein innovatives Modell zur Erweiterung des Berufswahlspektrums und des Berufsstarts junger Frauen entwickelt. Gemeinsam mit Pädagogen und Pädagoginnen aus allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung, der Schullaufbahnberatung, den Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammer sowie mit Bremer und Bremerhavener Unternehmen wurde ein

Netzwerk zur Berufsorientierung, Berufswahl und Berufswahl junger Frauen

geschaffen, das Modellcharakter für den Transfer in andere Wirtschaftsbereiche und Regionen der Europäischen Gemeinschaft hat.

Das Projekt orientierte gezielt auf anspruchsvolle Berufe im Dienstleistungssektor, im gewerblich-technischen Bereich sowie auf die neuen IT-Berufe. Kriterium war die Attraktivität dieser Berufe in Bezug auf die Möglichkeiten beruflicher Weiterbildung und beruflichen Aufstiegs.

Das Projekt bot in Kooperation mit Bremer und Bremerhavener Unternehmen und allen an der Berufsorientierung und –beratung beteiligten Institutionen Ausbildungsplätze für eine Modellgruppe von rund 30 Mädchen in zukunftsorientierten Berufsfeldern sowie die Vorbereitung, Begleitung, Förderung und Evaluation der betrieblichen und berufsschulischen Ausbildungsgestaltung.

Die Projektergebnisse wurden im Rahmen von Evaluationsberichten und Empfehlungen dokumentiert zu den Themenbereichen

  • Untersuchung der subjektiven und objektiven Bedingungen der Berufsorientierung, Berufswahl und Berufseingliederung junger Frauen

  • Untersuchung zukunftsweisender Ausbildungsberufe im tertiären Sektor

  • Dokumentation der Begleitung der Berufswahl und betrieblichen Erstausbildung einer Mädchenkohorte

  • Untersuchung spezifischer Fördermöglichkeiten junger Frauen in Zusammenarbeit mit Unternehmen in Bremerhaven und Bremen

  • Entwicklung und Erprobung von Beratungs- und Fortbildungsmodulen für Lehrerinnen und Lehrer in allgemeinbildenden Schulen (u.a. Schullaufbahnberatung), Berufsberaterinnen und –berater, Eltern und das betriebliche Ausbildungspersonal.

Kooperationspartner und
Förderung
Universität / Arbeiterkammer Bremen; Paritätisches Bildungswerk Bremen; Arbeitsämter Bremerhaven und Bremen; Handelskammer Bremen; Industrie- und Handelskammer Bremerhaven; Handwerkskammern Bremerhaven und Bremen, Bremer und Bremerhavener Schulen; Schullaufbahnberatung Bremen, Zentralstelle für die Gleichberechtigung von Frauen Bremerhaven und Bremen; Unternehmen des Bremer und Bremerhavener Wirtschaftsraumes; Förderung durch den Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales Bremen
Materialien und
Hinweise

Sie können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421/3632523
   


                                          Das Projekt BENNO                    
Projekttitel

Ausbildung benachteiligter Jugendlicher in neugeordneten Metallberufen und Weiterbildung für Ausbilder und Ausbilderinnen

Laufzeit 1991 - 1996
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Der Wirtschaftsmodellversuch bot Jugendlichen, die Schwierigkeiten haben, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden, eine überbetriebliche Ausbildung im Metallbereich an. Ziel war es aufzuzeigen, ob und wie die ausgewählten Jugendlichen, die unterschiedliche Merkmale von Lernschwächen mitbrachten, die hohen kognitiven und personalen Anforderungen der neugeordneten Metallausbildung bewältigen können. Alle Jugendlichen durchliefen betriebliche Praktika mit dem Ziel der Übernahme in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis. Fast die Hälfte der Praktikanten erhielt vom Praktikumbetrieb das Angebot, sich nach der Ausbildung im Unternehmen zu bewerben.

Das Projekt entwickelte und erprobte Lehr- und Lernstrategien für die betriebliche Ausbildungspraxis, (Projekte, Leittexte, Anleitungen, Arbeitsbögen) für die Ausbildungsabschnitte

  • Selbständiges Planen und Fertigen

  • Systematische Fehlersuche und Reparatur

  • CNC-Technik

  • Pneumatik/Steuerungstechnik.

Kooperationspartner und
Förderung
Arbeiter-Bildungs-Centrum der Arbeiterkammer Bremen; Büro für Qualifikationsforschung Bremen; Arbeitsamt Bremen; Berufsschule für Metalltechnik Bremen; Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation; Handelskammer Bremen; Universität Bremen; Förderung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung Berlin und den Senator für Bildung und Wissenschaft der feien Hansestadt Bremen
Materialien und
Hinweise

Alle Ausbildungsunterlagen, sowie Zwischen- und Abschlussberichte zum Projekt können angefragt werden unter

Der Bericht „Von den Schwierigkeiten, Schlüsselqualifikationen zu messen“
kann angefragt werden unter 

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421/3632523
   


                                          Das Projekt AUTOLAB         
Projekttitel Zentrum für Automatisierungssysteme - arbeitsorientierte Gestaltung und Qualifizierung
Laufzeit 01. Januar 1994 bis 31. Dezember 1995
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Mit der Einrichtung eines "Regionallabors Automatisierungssysteme" in Bremen-Nord soll das in der Region vorhandene Know-how zum Thema "Automatisierungstechnik" in den Bereichen
  • technologiebezogene Aus-, Fort- und Weiterbildung,
  • neue Planungsinstrumente und -formen,
  • Beratung zu Arbeit- und Technik - Gestaltungslösungen
bei Innovationen im Bereich der Automatisierung zusammengefasst und weiterentwickelt werden.
"AutoLab" wird die regionalen Unternehmen bei der Lösung von Aufgaben im Bereich der betrieblichen Reorganisation, die auf eine Integration von technologischer und organisationsstruktureller Innovation abzielt, unterstützen, damit kleine und mittlere Unternehmen auf die veränderten Marktanforderungen vorbereitet sind und entsprechend darauf reagieren können.
Durch die Entwicklung von integrierten Qualifizierungs-, Beratungs- und Informationsprogrammen (QBI-Programme) sollen technologische Modernisierungen und arbeitsorganisatorische Innovationen verstärkt, personenbezogene Qualifizierungsprozesse initiiert und ein überbetrieblich ausgerichtetes Zentrum zu Fragestellungen der Arbeit- und Technikgestaltung für die Betriebe der Region, Weiterbildungsträger und die interessierte Öffentlichkeit bereitgestellt werden. Darüber hinaus sollen mit dem Regionallabor ein Forum und ein Experimentierfeld für die Erprobung bestimmter technologischer Prinzipien geschaffen werden, wobei an die Einbindung folgender Zielgruppen gedacht ist:
  • Management
  • Arbeitnehmervertreter
  • Meister, Techniker, Ingenieure
  • Ausbilder, Lehrer.
Die Unternehmen der Region sollen bei der Gestaltung von Arbeit und Technik im Bereich der Planung und Produktion von Automatisierungssystemen so unterstützt werden, dass das Betriebspersonal sowohl bei Herstellern als auch bei Anwendern auf die neuen Anforderungen hin qualifiziert werden kann und damit die Voraussetzungen für eine effiziente und motivierende Beteiligung bei der Produkt- und Prozessinnovation geschaffen werden.
Kooperationspartner und
Förderung
Bremer Industrie-Gesellschaft; Schulzentrum des Sekundarbereichs II Bremen-Vegesack, Abteilung Berufliche Schulen für Metall- und Elektrotechnik; Institut für Wissenschaftstransfer und Personalentwicklung (IWP) im Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V.; Institut für angewandte Systemtechnik GmbH (ISYTEC); LSW Maschinenfabrik GmbH; Reuss & Fischer GmbH Maschinen- und Anlagenbau; Bremer Werkzeug- und Maschinenbau GmbH

Die Förderung erfolgte durch den Senator für Arbeit und Frauen (Bremen) und den Europäischen Sozialfonds.
Materialien und
Hinweise
Folgende Materialien sind verfügbar: Abschlussbericht Kurzfassung als PDF-Datei, Konzept zur Verstetigung als PDF-Datei.
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


 

                                          Das Projekt REFA                  
Projekttitel

Regionale Strukturentwicklung und innovative Organisationsformen der Weiterbildung – Qualifizierung und Existenzgründung

Laufzeit 1993 - 1995
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt erprobte mit der Existenzgründung als arbeitsmarktpolitischem Instrumentarium eine neue Variante der Arbeitsmarktintegration arbeitsloser Frauen. Ziel war es, integrierte Weiterbildungsangebote zu entwickeln, die Aspekte der Regionalentwicklung mit der Qualifizierung und Eingliederung in Beschäftigung am Beispiel des Tourismus verbinden. Mit einem gezielt auf die kommunale Wirtschaftsstrukturenwicklung (Erprobungsregion: Brandenburg) zugeschnittenen Qualifizierungs- und Existenzgründungsprogramm wurden exemplarisch für andere Bundesländer zweiphasige Maßnahmen entwickelt:

  • Qualifizierungsphase

  • Arbeitsmarkteingliederungs- und Existenzgründungsphase.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit als arbeitsmarktpolitisches Instrumentarium solange problematisch sind, wie die bestehenden Qualifizierungs-, Beratungs- und Förderangebote der Ausgangslage und den individuellen Zielvorstellungen der Existenzgründerinnen und -gründer nicht Rechnung tragen. Es gilt, Konzepte zu entwickeln, die zum einen in der Lage sind, mit den Problemen umzugehen, die aus der Heterogenität der Teilnehmenden und den unterschiedlichsten Geschäftsideen resultieren. Sie müssen Lösungswege aufzeigen helfen für das Vorhaben, mit geringen Investitionsmitteln Unternehmerin oder Unternehmern zu werden. Darüber hinaus besteht eine Anforderung an Förderprogramme vor allem darin, dass sie Hilfen zur Beratung, Qualifizierung und Finanzierung und eine Begleitung in der Startphase der Gründungen zusammenführen müssen.

Kooperationspartner und
Förderung
Verein zur Förderung der Berufsbildung Strausberg; Büro für Qualifikationsforschung Bremen; diverse Institutionen und Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung in Brandenburg; Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Potsdam; Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen Potsdam.
Materialien und
Hinweise

Der Abschlussbericht kann angefordert werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523
   


                                          Das Projekt FEQUA                                         
Projekttitel

Qualifizierung zur "Europa-Fachkraft”" durch neue Organisationsformen der Weiterbildung für Berufsrückkehrerinnen

Laufzeit 1993 -1996 und 1996 - 1998
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Vor dem Hintergrund der besonderen Problematik von Frauen, die während oder nach der sog. "Familienphase" in die Berufstätigkeit zurückkehren wollen, entwickelte FEQUA

  • Neue Methoden einer Weiterbildung im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht, die sowohl die Weiterbildungsvoraussetzungen relativ lernungewohnter/-entwöhnter arbeitsloser- und damit zumeist über veraltete berufliche Qualifikationen verfügender - Lerngruppen berücksichtigen, wie auch die Anforderungen moderne Berufspädagogik an die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen erfüllen.

  • Neue Lernformen durch den Einsatz von PCs (Notebooks) an den häuslichen Lernplätzen

  • Eine Aufstiegsqualifizierung für Frauen mit kaufmännischer Vor- bzw. Berufsausbildung, die vorhandene Qualifikationen nutzt und erweitert und zur Erhöhung der anschließenden Arbeitsmartchancen beiträgt durch das Zertifikat der Handelskammer "Geprüfte Industriefachwirtin plus Europa-Qualifikationen und englische Sprache".

Die Projekterfahrungen ließen es als sinnvoll erscheinen, entsprechend dem EG-MEMORANDUM "OFFENER FERNUNTERRICHT IN DER EUROPäISCHEN GEMEINSCHAFT", langfristig eine Anerkennung der Entwicklungsarbeiten nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FuSCHG) zu erreichen und ähnliche experimentelle Ansätze weiter zu verfolgen mit dem Ziel, für entsprechende Formen der Weiterbildung – langfristig insbesondere auch unter Gesichtspunkten der gesellschaftlichen Kostenminimierung von Qualifizierung – die rechtlichen Voraussetzungen für eine Förderung über das Arbeitsförderungsgesetz (AFöG) zu erlangen.

Kooperationspartner und
Förderung
Büro für Qualifikationsforschung Bremen; Universität Bremen; Klein- und Mittelbetriebe des Wirtschaftsraumes Bremerhaven und Bremen; Bundesinstitut für Berufsbildung Berlin; Deutsches Institut für Fernstudien Tübingen; Akademikergesellschaft für Erwachsenenfortbildung mbH Stuttgart; Förderung durch den Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales Bremen und die Arbeitsämter Bremerhaven und Bremen.
Materialien und
Hinweise

Zwischen- und Abschlußberichte können angefragt werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523
   


                                          Das Projekt TOP                               
Projekttitel Fertigungs- und arbeitsorganisatorische Innovation eines mittelständischen Fertigungsbetriebes durch einen Prozess der integrierten Technikgestaltung, Organisations- und Personalentwicklung.
Laufzeit 1992 bis 1995
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Im Rahmen des Projektes hat sich ein mittelständisches Bremer Unternehmen auf eine umfangreiche fertigungs- und arbeitsorganisatorische Innovation vorbereitet und diese schrittweise umgesetzt. Wesentliche Gestaltungsfelder der Reorganisation waren dabei:
  • die Strukturierung des Produktprogramms als Rahmen für die Gestaltung der Fertigungs- und Arbeitsorganisation, der Logistik und der Informationsflüsse
  • die EDV-gestützte Planung und Steuerung nach Kunden- bzw. Vertriebsorientierung
  • die Materialfluss- bzw. Layoutplanung für verschiedene Unternehmensbereiche
  • die Fertigungs- und Arbeitsorganisationsgestaltung
  • die Personalentwicklung, Konzepterstellung und Qualifizierung
Eine betriebsexterne Unterstützung der Planung und Reorganisations-Schritte durch Projektpartner bezog sich dabei vorrangig auf:
  • die integrative Gestaltung von Technik, Organisation und Qualifizierung
  • Maßnahmen zur Verbesserung Motivation, Qualifizierung und Kooperationsbereitschaft der Mitarbeiter
  • eine erhöhte organisatorische Flexibilität und Innovationsfähigkeit des Unternehmens auf Dauer
  • die Erreichung eines optimalen Auftragsdurchlaufs und einer dadurch bedingten Produktionssteigerung.
Kooperationspartner und
Förderung
BWU/IWP Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet; Institut für Planung und Simulation und Animation im Fabrikbereich (PSA), Bremen; Universität Bremen, FB7 Wirtschaftswissenschaften.
Die Förderung erfolgte im Rahmen des Landesprogramm Arbeit und Technik der Hansestadt Bremen
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt INOTEC                                      
Projekttitel Entwicklung eines Lehr-Lern-Modells zur Förderung innovativer Technologien in mittelständischen Unternehmen
Laufzeit 01. Januar 1993 bis 31. Dezember 1994
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Entwicklung einer vorbereitenden und berufsbegleitenden Qualifizierung bei der Einführung und im Umgang mit wissensbasierten Systemen im Betrieb für Mitarbeiter aus KMU. Projektverlauf: Das Qualifizierungsmodell "Wissensmanagement" besteht aus einer Kombination aus Fernstudium, Präsenzphasen, Betriebsprojekten und betriebliches Consulting und wurde im Rahmen einer Pilotphase erstmalig vom BWU in Bremen durchgeführt (bundesweit 102 Teilnehmer, davon 21 aus der Region Bremen).
Das Weiterbildungsmodell "Wissensmanagement" trägt den Anforderungen der Betriebe, kostengünstig zu sein und die Mitarbeiter so wenig wie möglich dem Arbeitsprozess zu entziehen und dabei den Bezug zu existierenden betrieblichen Problemen zu gewährleisten, durch die Kombination verschiedener Lernformen und Lernorte Rechnung. Das Modell bietet eine betriebsverträgliche Qualifizierung sichergestellt durch:
  • berufsbegleitende Qualifizierung
  • angeleitetes Selbststudium (Einsatz von Fernstudienmaterial in der betrieblichen Weiterbildung).
Die Transferfähigkeit bzw. Betriebsbezogenheit wird unterstützt durch
  • begleitende Präsenzphasen (freitags/samstags),
  • die Bearbeitung von Projekten in den Betrieben,
  • das Consulting durch Fachexperten in den Betrieben.
Grafik Lehr-Lern-Arrangement anzeigen
Kooperationspartner und
Förderung
BWU/IWP Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet; Deutsches Institut für Fernstudien (DIFF), Tübingen; Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (FhG-IPA), Stuttgart; Siemens Nixdorf Informationssysteme AG (SNI), Paderborn; IHK Reutlingen; Instituto Nacional de Industria (INI), Madrid.
Die Förderung erfolgte aus Mitteln der EG-Gemeinschaftsinitiative EUROFORM.
Materialien und
Hinweise
Weiterbildungsmodell "Wissensmanagement" Fernstudieneinheiten ( 7 Studienbriefe) "Weiterbildung Wissensmanagement"
Ansprechperson Lüder Dunker, Telefon: 0421/3632520
   


                                          Das Projekt PROCIM
Projekttitel Entwicklung einer Problemlösekompetenz für das Innovations- und Informationsmanagement in der Region Bremen bei der Einführung von Computer Integrated Manufacturing (Ermittelung und Umsetzung von integrativen Lösungsansätzen für betriebliche Problemstellungen)
Laufzeit 01. Januar 1993 bis 31. Dezember 1994
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Die veränderten neuen ökonomischen und technischen Herausforderungen sind nicht durch den alleinigen Einsatz von Informationstechnologien zu bewältigen. Sehr wohl kann aber der bedarfsorientierte Einsatz von CIM-Systemen, eingebunden in eine integrative Gestaltung von Organisation, Qualifikation und Technik zu flexiblen und effizienten Arbeitssystemen führen, die auch die zukünftige Innovationsfähigkeit eines Unternehmens gewährleisten.
Grafik anzeigen

Ziel von PROCIM war es, die Unternehmen bei der Entwicklung von betrieblichen Kompetenzen für die erfolgreiche Durchführung von Personal- und Organisationsentwicklung bei der Einführung EDV-technischer Arbeitsmittel zu unterstützen. Dazu zählen die Vermittlung von Methoden zur Gestaltung von effizienten Arbeitssystemen sowie die Ausschöpfung und Sicherung des kreativen Potentials eines Unternehmens durch partizipative Arbeitsgestaltung sowie die Nutzung von zusätzlichem Know-how durch die Einbindung externer Kompetenzen und überbetrieblicher Veranstaltungen.
Grafik anzeigen
Kooperationspartner und
Förderung
BWU/IWP Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet; Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft an der Universität Bremen (BIBA); Betriebe aus der Region Bremen.
Materialien und
Hinweise
Leitlinien für die integrative Gestaltung von Technik, Organisation und Personal (verfügbar als PDF-Datei), der Projektflyer procim   (anzeigen) als PDF-Datei (370 KB).
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


                                          Das Projekt FESILI                                  
Projekttitel Forschungs- und Entwicklungsprojekt selbstgesteuertes individuelles Lernen am PC von älteren Mitarbeiter/innen in der zweiten Hälfte des Erwerbslebens
Laufzeit 1990 bis 1994
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Wie kann das betriebliche EDV-Lernen für ältere Mitarbeiter/innen verbessert werden? Wie sollten Lehr-/Lernmaterialien und Lernsituationen aufgebaut sein, damit sie adressatengerecht sind und im selbstgesteuerten Lernen genutzt werden können? Zur Beantwortung dieser Fragen wurde ein didaktisches Modell entwickelt, dessen Wirksamkeit im Lernprozess in der betrieblichen Fort- und Weiterbildung wissenschaftlich erprobt wurde.
Kooperationspartner und
Förderung
BWU/IWP Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet; Bundesinstitut für Berufsbildung; Bremer Vulkan AG; Institut für interdisziplinäre Alternsforschung an der Uni Bremen.
Die Förderung erfolgte aus Mitteln des Senator für Arbeit und Frauen Bremen.
Ansprechperson Uwe-Peter Köster, Telefon: 0421/3632519
   


 

                                          Das Projekt InteQuA          
Projekttitel

Integrierte Qualifizierungsmaßnahmen für Ausbilderinnen und Ausbilder in kleinen und mittleren Unternehmen aus kaufmännisch-verwaltenden und Verkaufsberufen in der Region Mecklenburg-Vorpommern

Laufzeit 1992 - 1993
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt untersuchte die Bedingungen und Ausbildungsleistungen nebenberuflicher Ausbilder und Ausbilderinnen in kleinen und mittleren Unternehmen in den neuen Bundesländern. Ausgehend von Untersuchungsergebnissen, nach denen die Reichweite außerbetrieblicher Weiterbildungsangebote für das betriebliche Ausbildungspersonal nicht ausreichend ist, wurden Module für die innerbetriebliche Beratung und Fortbildung für

  • betriebliche Führungskräfte und

  • das mit der praktischen Ausbildung am Arbeitsplatz betraute Personal

zur Ausbildungsorganisationsentwicklung und fachlich-pädagogischen Fortbildung sowie für die Durchführung von

  • Multiplikatorkonferenzen für Ausbilderinnen und Ausbilder

entwickelt.

Organisatorischer Bezugspunkt für das Fortbildungskonzept ist die in kleinen und mittleren Unternehmen vorfindliche Arbeitsorganisation, d.h.

  • Die Fachkraft als Ausbildungskraft

  • Der Arbeitsplatz als Lernort

  • Der betriebliche Tagesablauf als organisatorische Bezugsgröße für die Ausbildungsgestaltung.

Das Fortbildungsmaterial kann sowohl von Ausbildungsleitungen im Rahmen einer innerbetrieblich organisierten Fortbildung, wie auch von Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung als Seminarkonzeption oder von ausbildenden Fachkräften im Selbststudium genutzt werden.

Die Projektarbeiten umfassten die Untersuchung der tatsächlichen Reichweite außerbetrieblicher Weiterbildungsangebote für das betriebliche Ausbildungspersonal, die innerbetriebliche Beratung und Fortbildung betrieblicher Fach- und Führungskräfte zur Ausbildungsorganisationsentwicklung, die innerbetriebliche fachlich-pädagogische Fortbildung des Ausbildungspersonals, die Durchführung von Multiplikatorkonferenzen für Ausbilderinnen und Ausbilder, sowie die Entwicklung von 8 Handbüchern für Dozentinnen und Dozenten in der inner- und außerbetrieblichen Fortbildung für Ausbilderinnen und Ausbilder am Beispiel Einzelhandel.

Kooperationspartner und
Förderung
Industrie- und Handelskammer Rostock; Freie Universität Berlin; Universität Bremen; Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft Bonn, Förderung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung Berlin.
Materialien und
Hinweise

Das Fortbildungskonzept InteQuA 
"Module zur integrierten fach-pädagogischen Qualifizierung des betrieblichen Ausbildungspersonals"
kann angefordert werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523
   


                                          Das Projekt CATS                       
Projekttitel Computer Aided Teachware Support
Laufzeit 01. Juni 1990 bis 31. März 1993
Inhaltlicher
Schwerpunkt
Das Projekt hatte zum Ziel, kleine und mittlere Betriebe der Region bei der Nutzung EDV-gestützter Informations-, Präsentations- und Aus-/Weiterbildungssysteme zu unterstützen und zu diesem Zweck arbeitslose Akademiker mit einer pädagogisch orientierten Erstausbildung im Verlauf von zwei Jahren zu Fachleuten für EDV-gestützte Informationsvermittlung auszubilden. Die Weiterbildung orientierte sich inhaltlich und methodisch an folgenden Grundsätzen:
  • Um effektive Lehr-/Lern- und Informationssysteme zu erstellen, sind vernetzte Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig:
  • didaktische Kompetenz, um das didaktische Potential eines Inhalts zu analysieren,
  • betriebswirtschaftliche Kompetenz, um eine Kosten-Nutzen-Abwägung durchzuführen,
  • fachliche Kompetenz, um Drehbücher zu erstellen,
  • gestalterische Kompetenz, um Inhalte wirksam zu visualisieren und Benutzeroberflächen ästhetisch und ergonomisch zu gestalten,
  • EDV-Kompetenz, um die notwendige Hardware bereitzustellen und interaktive Zugriffe zu programmieren.
  • Um eine praxisorientierte Weiterbildung zu gewährleisten, ist eine Verzahnung von Theorie und Praxis notwendig.
Gemäß dieser Grundsätze wurde die Weiterbildung "projektzentriert" durchgeführt. Im Anschluss an die jeweiligen Ausbildungsmodule wurden in Kooperation mit Betrieben Projektaufgaben im Bereich der Aus- und Weiterbildung, der betriebs-/kundenorientierten Informationssysteme und im Marketingbereich (Produkt-/Firmen-/Messepräsentationen) konzipiert und bearbeitet. Funktion der Projekte war zum einen, den Teilnehmern Gelegenheit zu geben, Erlerntes unter Praxisbedingungen einzusetzen (Ausbildungsgesichtspunkt), zum anderen, Firmen die Gelegenheit zu geben, die Möglichkeiten EDV-gestützter Lern- und Informationssysteme einzuschätzen und exemplarische Module erarbeiten zu lassen (Transfergesichtspunkt).
Kooperationspartner und
Förderung
BWU/IWP Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet; 15 Unternehmen aus der Region Bremen.
Die Förderung erfolgte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Senators für Arbeit, des Senators für Wirtschaft, des Arbeitsamtes Bremen.
Ansprechperson Lüder Dunker, Telefon: 0421/3632520
   


Das Projekt WIB-ILE
Projekttitel

Wissenschaftliche Begleitung eines Projektes zur Integration langzeitarbeitsloser Erwachsener

Laufzeit 1992 - 1993
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Ziel des Projektes war die Arbeitsmarkt-Integration besonders schwer vermittelbarer Langzeitarbeitsloser, denen ohne Hilfe der Einstieg in das Erwerbsleben nicht mehr gelingt. Sie wurden im Zeitraum von einem Jahr durch eine umfangreiche sozialpädagogische Betreuung, das Wiedererlernen grundlegender Arbeitshaltungen und mittels betrieblicher Praktika auf die Reintegration in den betrieblichen Alltag vorbereitet und noch während der Projektlaufzeit in ein festes Beschäftigungsverhältnis vermittelt.

Das IWP begleitete und evaluierte dieses Vorhaben.

Wichtigste Ergebnisse waren, dass eine kontinuierliche sozialpädagogische Betreuung, die auch die Praktikumzeiten umfasst, einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung von Personen leisten kann, die infolge der Langzeitarbeitslosigkeit in aller Regel mit einer Reihe finanzieller und sozialer Probleme belastet sind. Das Betreuungsangebot sollte eine Vorbereitung und Beratung der im Praktikumbetrieb für die Arbeitslosen zuständigen Personen und Verantwortlichen sowie Vereinbarungen bezüglich der betrieblichen Erwartungen, aber auch bezüglich der Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeitsuchenden im Betrieb beinhalten.

 

Kooperationspartner und
Förderung
Arbeitsamt Bremen; kleine und mittlere Unternehmen des Bremer Wirtschaftsraumes, insbesondere Filialen im Einzelhandel und kleine Handwerksbetriebe; Förderung durch den Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales Bremen.
Materialien und
Hinweise
Der Abschlussbericht kann angefragt werden unter
Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421/3632523
   


                                                              Das Projekt VERA

Projekttitel

Verbesserung der Chancengleichheit von Mädchen auf dem Arbeitsmarkt durch zielgruppenspezifische und arbeitsmarktorientierte Beratung, Orientierung und Qualifizierung in Europa

Laufzeit 1998 - 1999
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Vor dem Hintergrund, dass in Europa zahlreiche Regionen einen Zuwachs der Jugendarbeitslosigkeit zu verzeichnen haben, hatte das Projekt das Ziel, gemeinsam mit Partnern und Partnerinnen aus den beteiligten europäischen Regionen, Materialien und Empfehlungen zur Verbesserung der Chancengleichheit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bereitzustellen.

Die Projektarbeiten basierten auf den Ergebnissen des Modellprojektes BEA.

Aufgaben des Projektes waren

  • Bestandsaufnahme der Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation in allen beteiligten europäischen Regionen

  • Analyse der beruflichen Beratungs- und Orientierungsangebote für Mädchen in den Regionen der EU

  • Analyse ausgewählter regionaler Strategien zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit

  • Entwicklung von Qualitätssicherungselementen für die Angebote zur beruflichen Orientierung und Beratung.

Kooperationspartner und
Förderung
Kooperation Universität / Arbeiterkammer, Bereich Wirtschaft und Arbeit, Bremen; Escola Profissional Amar Terra Verde, Vila Verde/Portugal; Kammer für Arbeiter und Angestellte, Wien/Österreich; K.E.A. Vocational Development Centre, Rethymno/Griechenland; Veb, accademia euopea, Florenz/Italien; Schulzentrum Sebaldsbrück, Bremen; Förderung durch das EU-Programm "Leonardo da Vinci".
Materialien und
Hinweise

Ergebnisse des Projektes sind

  • Empfehlungen zur Verbesserung der Chancengleichheit von Mädchen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

  • Regional differenzierte Fortbildungsmodule für Lehrer und Ausbilder mit dem Schwerpunkt „Chancengleichheit in der beruflichen Orientierung und Ausbildung von Mädchen“.

Die Projektergebnisse können angefordert werden unter

Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421/3632523
   


                                          Das Projekt TRANSFER                    
Projekttitel Transfer des dualen Systems in die neuen Bundesländer durch integrierte Qualifizierungsmaßnahmen für alle an der Ausbildung beteiligten Berufsgruppen in kaufmännisch-verwaltenden und Verkaufsberufen
Laufzeit 1992 - 1994
Inhaltlicher
Schwerpunkt

Das Projekt fand im Rahmen der verbandlichen Aufbauhilfe für die neuen Bundesländer in Brandenburg statt. Ziel war es, die Entwicklung der in den kaufmännisch-verwaltenden Berufen und im Handel fehlenden fachlichen und pädagogischen, aber auch die institutionellen Rahmenbedingungen für die Durchführung einer betrieblichen Ausbildung zu unterstützen, die den qualitativen Anforderungen der Berufsausbildung im dualen System entspricht.

Vor dem Hintergrund der Schwerpunktverlagerung der Ausbildung aus den ehemaligen Großbetrieben und Betriebsberufsschulen der DDR in die sic gründenden klein- und mittelständischen Betriebe und dem gleichzeitigen relativ langfristigen Existenzkampf gerade dieser Betriebe, wurden mobile Beratungsdienste mit der Aufgabe betraut, Bausteine für die fachliche und pädagogische, auf die je betriebsspezifischen Bedarfe zugeschnittene Beratung in allen Fragen der rechtlichen, organisatorischen, inhaltlichen und methodisch-didaktischen Gestaltung der Ausbildung anzubieten. Dieses System wurde ergänzt um eine Reihe von Seminarangeboten zum Erwerb der Ausbildereignung.

Durch das Projekt konnte eine Steigerung der Ausbildungskapazitäten insbesondere im Handel in der Projektregion, vor allem aber auch ein Rücktransfer-Effekt der Projektergebnisse in die alten Bundesländer erzielt werden. In Kooperation mit dem (bereits 1993 abgeschlossenen) Projekt InteQuA in Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Konzept zur fachlich-pädagogischen Fortbildung für ausbildende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel entwickelt.

Kooperationspartner und
Förderung
Verein zur Förderung der Berufsbildung Strausberg; Industrie- und Handelskammer Frankfurt/Oder; Pädagogisches Landesinstitut Brandenburg; Humboldt-Universität Berlin; Bundesinstitut für Berufsbildung Berlin; Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen Potsdam
Materialien und
Hinweise
Informationen zum Projekt können angefordert werden unter
Ansprechperson Ursula Rettke, Telefon: 0421 / 3632523
   


Das Projekt BEWEKO
Projekttitel Berufliche Weiterbildung im Kooperationsverbund "Schule-Betrieb": Entwicklung und Erprobung neuer Kooperationsformen bei der Anpassungsfortbildung zur rechnergestützten Facharbeit für betriebliche Ausbilder und Lehrer an beruflichen Schulen im Zusammenhang mit der Neuordnung der Metall- und Elektroberufe (BEWEKO)

BLK-Schulmodellversuch

Laufzeit 1.9.1987-30.6.1991
Inhaltlicher Schwerpunkt

Durch die Neuordnung der Elektro- und Metallberufe wurden neue inhaltliche und didaktische Orientierungen für die Ausbildung in Schule und Betrieb und eine andere Abstimmung bei der Vermittlung fachlicher, überfachlicher und außerfachlicher Kompetenzen zwischen Schule und Betrieb notwendig.

Die Ziele des Modellversuches BEWEKO waren daher, zu einer gemeinsamen Verantwortung von Ausbildern und Berufsschullehrern für die Umsetzung der Neuordnung in der Ausbildung zu kommen und die an beiden Lernorten vorhandenen Kompetenzen optimal abgestimmt im Sinne der Auszubildenden zu nutzen. Dabei sollten Ausbildungsmodule entwickelt werden, die Theorie und Praxis im Sinne einer ganzheitlichen Berufsausbildung verbinden.

Dazu gehörten auch gemeinsame Weiterbildungsstrukturen für Ausbilder und Berufsschullehrer in Form von gemeinsamer Fortbildung von Berufsschullehrern und betrieblichen Ausbildern sowie Betriebspraktika.

Ansprechpersonen An dem Modellversuch beteiligt waren drei Berufsschulzentren und dreizehn Bremer Betriebe.

Projektleitung:
Dr. Rolf Möhlenbrock / 
StD Dieter Hasselhof


Senator für Bildung und Wissenschaft

Dr. Bernt Schulte /
Dr. von Oehsen

Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V.

Wissenschaftliche Begleitung
Prof. Dr. Manfred Hoppe

Institut Technik & Bildung, Universität Bremen

 

   


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